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    Uns Erwachsenen ist schon so einiges bekannt und doch entdecken auch wir so manchmal etwas Neues. Wie ist es dann erst für unsere Kleinsten?


    Universitäten in ganz Deutschland führen seit einigen Jahren Vorlesungsreihen durch, welche vom Inhalt her speziell für Kinder gemacht wurden. Mit einfachsten Worten und Experimenten, wird die Welt und was sie vielleicht zusammenhält, erklärt. Besonders beindruckend ist auch die Reaktion der Kinder, wenn Sie alle zusammen in einem riesigen Hörsaal sitzen. Die Augen werden ganz groß und ein Gefühl von Neugier und Respekt vermischt sich. Dabei bieten einige Universitäten neben einem Kinderstudienausweis, ein „Kinderdiplom“ an, welches nach einer bestimmten Anzahl von besuchten Vorlesungen ausgestellt wird. Dies spornt die Kleinen zusätzlich an. Meistens sind diese Veranstaltungen kostenlos oder mit einem geringen Kostenaufwand verbunden.


     
    In Leipzig zum Beispiel kann man sich ab dem 19.08.2014 wider kostenlos zur Kinderuni anmelden, welche ab dem 12.09.2014 beginnt. Eine Anmeldung ist hier vorherPflicht, unter folgender Internetseite:



     

    Um einen ersten Eindruck zu bekommen ist es über Facebook möglich viele Bilder abzurufen, aber auch Informationen zu den einzelnen Veranstaltungstagen zu erhalten und ob sie vielleicht schon ausgebucht sind.


     



    Die Veranstaltungen beginnen meist so gegen 16 bis 17 Uhr, wodurch Sie es vielleicht einrichten können mit Ihren Kindern die spannenden Vorlesungen zu besuchen. Es wird auf jeden Fall viel zu entdecken geben!


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    Sogar „nur“ der Verdacht auf einen Schlaganfall lässt die Alarmglocken bei Rettungsdiensten läuten. Sobald die ersten Anzeichen auftreten zählt jede Minute, denn dank moderner Medizin ist es möglich, dessen Folgeerscheinungen zu minimieren oder gar zu verhindern.



    Eine Tatsache ist dennoch weitestgehend unbekannt: Das Alter spielt kaum eine Rolle. Natürlich ist es wahrscheinlicher, dass ein Schlaganfall erst bei zunehmendem Alter auftritt, jedoch können bereits Kinder betroffen sein. Das dieses Thema wenig bekannt ist in der Öffentlichkeit, dürfte an der relativen Seltenheit liegen. Schätzungen gehen von mindestens 300 Schlaganfällen bei Kindern pro Jahr aus. Ursachen kann es viele geben, wobei bei Kindern allerdings meist mehrere Faktoren wirken müssen.

     



    Mögliche Ursachen können sein:


    - erhöhte Thromboseneigung durch mutierte Gene der Blutgerinnungsfaktoren

    - Erkrankung roter Blutkörperchen fördert Verklebung von Gefäßen


    - Erkrankung des Bindegewebes


    - Fehlbildung von Gehirngefäßen


    - (angeborene) Herzerkrankung


    - Autoimmunerkrankung von Blutgefäßen


    - genetisch bedingte Stoffwechselstörungen


     



    Die Symptome bei Kindern ähneln denen bei Erwachsenen:


    - Sehstörungen

    - Sprach- und Sprachverständnisstörung


    - Lähmung und Taubheitsgefühl


    - Schwindel und Unsicherheit im Gang


    - plötzlich auftretender, sehr starker Kopfschmerz




    Sollten Sie eines dieser Anzeichen bemerken, ist Eile geboten. Gehen Sie entweder am besten sofort zum Arzt oder rufen Sie die 112an. Teilen Sie der Rettungsstelle mit, dass Sie den„Verdacht auf einen Schlaganfall“ haben. In der Regel ist der Rettungsdienst innerhalb einer Viertelstunde vor Ort und kann sofort weitere Maßnahmen einleiten. Auch im Krankenhaus werden anschließend ausführliche medizinische Tests durchgeführt, um die Folgen des Schlaganfalls so gut es geht zu minimieren.


     


    weiterführende Informationen:


    http://www.schlaganfall-hilfe.de/kinder-ursachen


    http://www.schlaganfall-kinder.de/


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    Sind alte Menschen zunehmend ein leidiges Thema für die Politik und der Gesellschaft? In kaum einem Wahlkampf geht es um die Pflege, stattdessen werden die Älteren lediglich mit Rentenerhöhungen geködert. Und was ist mit der Gesellschaft? Ständig hören wir die Worte „Überalterung“ und „Demographischer Wandel“, mal rückt ein schlechtgeführtes Pflegeheim in den Mittelpunkt oder ein Aufschrei geht durch die Medien, dass mal wieder jemand tagelang tot in seiner Wohnung lag, weil niemand nach der Person geschaut hat. Der Schock sitzt tief und alle Seiten geloben Besserung. Nach 2-3 Wochen ebbt das Interesse ab und das Spiel beginnt von vorn. Ist es tatsächlich so?

     



    Ein Bezug zur Landtagswahl in unserem Nachbarbundesland - Sachsen

     



    „Die Diskussion um den Pflegebegriff geht an den Menschen vorbei. Da engagieren wir uns mehr fürs Dosenpfand.“


    So Claus Fussek, Pflegeexperte und Diplom-Sozialpädagoge, im Gespräch mit der Tagesschau.


    „Wenn die Pflege nicht zu bezahlen ist, dann muss man den Alten und Pflegebedürftigen halt sagen, dass sie zu viele sind... Nein, im Ernst: Wir können nicht in einer Gesellschaft leben, die sich gerne "christlich" und "solidarisch" nennt und uns darüber keine Gedanken machen. Wir wissen, dass immer mehr Menschen immer länger leben, auch des medizinischen Fortschritts wegen. Wir sind - angeblich - gegen aktive Sterbehilfe.“


    Und schon sind wir bei einer bedenklichen Feststellung. Unser aktuelles System ist nicht auf die Würde des Menschen ausgerichtet, sondern gleicht vielmehr dem Prinzip, geringstmöglicher Aufwand, Hauptsache es wurde irgendetwas gemacht. Zu wenige Pflegefachkräfte für zu viele Hilfesuchende. Doch Geld allein ist nicht alles, denn der Mensch wird als Liste betrachtet, die es abzuarbeiten gilt. Und was ist, wenn man mehr Zeit braucht, als einer Pflegekraft laut Vergütungsordnung der Krankenkasse zur Verfügung steht? Tja, Pech gehabt. Vielleicht im nächsten Leben. Was also tun?


    „Pflege war noch nie Wahlkampfthema. Ich habe noch nie ein großes Plakat von irgendeiner Partei, ob links oder rechts, ob Regierung oder Opposition, gesehen, das sich mit diesem Thema befasst.“


    Hält diese Aussage von Claus Fussek der Praxis stand? Aktuell sind in Sachsen Landtagswahlen, wohlgemerkt ist es eines der Bundesländer mit einem für den Menschen rückständigsten Pflegegesetz. Schauen wir uns doch einige der Kernthemen genauer an:

     



    Die Linke - Besser Leben in Sachsen.


    Immerhin wird auf die Pflege und die Betreuung älterer Menschen in ihrem Wahlprogramm eingegangen, doch auch hier liest man nichts Wesentliches. Mehr Pflegefachkräfte müssen ausgebildet werden. Das einzig neue an den Aussagen ist die Forderung nach einem „SeniorInnenmitwirkungsgesetz“. Es ist schon grenzwertig, dass man extra ein Gesetz braucht, damit die Menschen sich aktiv an der Gesellschaft und Politik beteiligen.

     



    FDP - Sachsen ist nicht Berlin.


    Die Liberalen wollen die Gesundheitsberufe nicht mehr außerhalb von Berufsbildungsgesetz und Handwerksordnung stehen sehen und so sollen diese in die vorhandenen Strukturen eingegliedert werden. Ein selbstbestimmtes Leben führen - so die zentrale Forderung. Sie werben außerdem mit einem „modernen“ Heimgesetz. Während andere Bundesländer eine ambulante Versorgung in den eigenen Vier Wänden bzw. in alternativen Wohnformen fördern, hat man es in Sachsen gerade einmal geschafft, dass Heimgesetz etwas zu modernisieren. Bedenken Sie bei all den Versprechungen, wer die bisherige Pflegepolitik in Sachsen mitgestaltet hat.

     



    SPD - Unser Sachsen für Morgen.


    Die Sozialdemokraten drücken sich kurz und knapp aus. Zu kurz und zu knapp? Neben einer Flächendeckenden Pflegeberatung soll es neue gesetzlich geschützte Wohnformen geben. Welche das sind und wie sie aussehen, wird dem Wähler nicht verraten. Immerhin erfahren wir noch, dass die Wohnung bezahlbar sein muss. Aber auch sie sagen: „Wir brauchen Gesetze“.

     



    CDU - Mit Mut. Mit Weitsicht. Miteinander.


    Große Worte, die einem im Halse stecken bleiben? Bisherige Leistungen der Christdemokraten in Bezug auf den Pflegesektor fallen eher dürftig aus. Die  Rahmenbedingungen in der ambulanten, der stationären und in der häuslichen Pflege sollen verbessert werden. Das Wahlprogramm für 2014 hört sich, man möchte schon beinahe sagen, traumhaft an. Kurz zusammengefasst: Alles ist gut und wird sogar noch besser. Bisher war davon leider kaum etwas zu spüren und ob sich tatsächlich viel ändern wird, muss sich erst noch beweisen.


     


    Weitere Inhalte der Parteien folgen sowie eine eigene kurze Einschätzung…


     

     


    Quellen:


    http://www.tagesschau.de/inland/pflege-demenzkranke100.html

     


    http://www.dielinke-sachsen.de/uploads/media/641305_LinkeSXA_Langwahlprogramm_140514_1.pdf


    http://fdp.tec.ito-web.de/cms/wp-content/uploads/2014/05/Sachsenprogramm2020_Beschluss2014.pdf


    http://spd-sachsen.de/wp-content/uploads/2014/07/1407025_Regierungsprogramm_kurz.pdf


    https://www.epenportal.de/web/datapool/storage/files100474/Wahlprogramme/CDUSachsen_Regierungsprogramm_2014-2019.pdf


    http://www.gruene-sachsen.de/fileadmin/media/wahlen/2014ltw/programm/gruene-sn_programm-ltw2014.pdf


    http://afdsachsen.de/download/AfD_Programm_Lang.pdf


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    …weiter geht’s mit den Programmen

     



    Die Grünen - Sachsens Chancen nutzen


    Unterstützung bei der häuslichen Pflege, mehr Geld für die Pflege und Pflegekammern sollen den Berufsstand verbessern. Mehr Geld heißt nicht automatisch bessere Pflege und die Einführung von Pflegekammern ist höchst umstritten. Jedoch sind es die Grünen, die einen wichtigen Punkt zur Sprache bringen: Die gesamten Maßnahmen müssen generationsübergreifendgeschehen. Zudem sollen bereits bestehende und funktionierende Strukturen nicht einfach Opfer allgemeiner Reformen werden. In Bezug auf den Pflegesektor zeigen gerade die Grünen ein erstaunlich modernes Denken. Die Selbstbestimmung im Alter und bei Pflegebedürftigkeit steht im Vordergrund sowie eine barrierefreie Gestaltung des gesamten Lebensumfeldes. Was bekanntlich universell allen Generationen zu Gute kommen würde.

     



    AfD - Mut zu Sachsen


    Der Abbau von Bürokratie für Pfleger steht an erster Stelle - ähnliches fordert jede andere Partei. Aber ein kleiner Tipp an dieser Stelle für alle, die sich eine bessere Pflege erhoffen: Werden Sie einfach ein Denkmal - zumindest wäre dies eine echte Alternative. Ansonsten soll eine optimale Pflegeform noch gefunden werden. Es ist augenscheinlich ein Thema, dass für diese Partei nicht sonderlich wichtig ist.



    Pflege von Familienangehörigen, Familie und Beruf sollen bei fast allen Parteien besser miteinander vereint werden können. Dieser Ansatz ist grundsätzlich löblich, jedoch existiert auch diese Forderung bereits seit Jahren. Bisher hat allerdings noch keine Partei zu einer ernsthaften Verbesserung beigetragen. Zudem ist es wichtig, dass Pflege vor allem zwei Dinge ausmachen: Hohe Standards sowie Vielfältigkeit. Überall auf der Welt wird die Pflege anders gehandhabt. Damit wir die bestmögliche Pflege garantieren können, sollten wir auf Erfahrungen aus aller Welt zurückgreifen. Dabei ist es unerheblich, welchen kulturellen Hintergrund eine Pflegekraft hat, denn solange der Mensch im Mittelpunkt steht, gewinnt die gesamte Gesellschaft.


    Die heute existierenden Pflegeheime sind wichtig für die Versorgung von Pflegebedürftigen, jedoch verbessert jedes weitere nicht die grundlegenden fehlerhaften Strukturen im Pflege- und Gesundheitsbereich. Hier sind Innovationen gefragt und nichts was alt und eingestaubt ist. Fortschritt kann nur durch neue Formen geschaffen werden, wobei auch „alte Elemente“ ihren Platz darin finden. Im Übertragenen Sinne kann ein neues Fahrrad neu sein und dabei durch alte Schrauben zusammengehalten werden.   

     


    Sie sehen schon, dass für Pflege und alternative Wohnformen kaum Platz ist. Dabei sind es die Politiker, die sich in Sicherheit ihrer Wähler wägen. Doch SIE sind es, die ENTSCHEIDEN. SIE als Bürger haben die Wahl und die Möglichkeit sich aktiv mit Ihrer Stimme und Ihren Wünschen einzubringen. Es scheint nur so, dass ein Einzelner keine Politik für ein Bundesland gestalten kann. Doch Sie haben die Möglichkeit Einfluss auf die Lokalpolitik auszuüben. Je mehr Menschen Sie dabei unterstützen, desto lauter ist Ihre Stimme. Nutzen Sie diese, denn Sie haben die Wahl etwas zu verändern. Sie brauchen kein extra geschaffenes Gesetz dafür, sondern nur etwas Einsatz. Kommen Sie bei uns doch einfach mal vorbei, hier läuft bereits einiges anders.


     


    Quellen:


    http://www.tagesschau.de/inland/pflege-demenzkranke100.html


    http://www.dielinke-sachsen.de/uploads/media/641305_LinkeSXA_Langwahlprogramm_140514_1.pdf


    http://fdp.tec.ito-web.de/cms/wp-content/uploads/2014/05/Sachsenprogramm2020_Beschluss2014.pdf


    http://spd-sachsen.de/wp-content/uploads/2014/07/1407025_Regierungsprogramm_kurz.pdf


    https://www.epenportal.de/web/datapool/storage/files100474/Wahlprogramme/CDUSachsen_Regierungsprogramm_2014-2019.pdf


    http://www.gruene-sachsen.de/fileadmin/media/wahlen/2014ltw/programm/gruene-sn_programm-ltw2014.pdf


    http://afdsachsen.de/download/AfD_Programm_Lang.pdf

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    am 10. September lädt das Uniklinikum Leipzig ab 18.15 Uhr wieder alle Interessierten zu der öffentlichen Vortragsreihe Medizin für Jedermannein.

    Im Mittelpunkt steht dieses Mal das Thema Hören. Professor Andreas Dietz, Direktor der HNO-Klinik, informiert im Hörsaal von Haus 4 über neue Entwicklungen in der Ohrenheilkunde und welche Therapien bei Schwerhörigkeit möglich sind.

     
    In seinem Vortrag spricht Prof. Dietz auch darüber, wie so genannte Cochlea-Implantate bei einer Ertaubung helfen können, was es über Hörgeräte zu wissen gilt und welche Möglichkeiten es gibt, die Funktion der Gehörknöchelchen wiederherzustellen.


     


    Kurz-Info:

    Medizin für Jedermann

    Hören für Jedermann: Neue Entwicklungen aus der Ohrenheilkunde
    Mittwoch, 10. September
    18.15 bis 19.30 Uhr
    Hörsaal im Haus 4
    Liebigstraße 20


     


    Bereits erschienene Beiträge







     


    Quelle:


    www.uniklinikum-leipzig.de


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    Es gibt Parkplätze für Menschen mit schwerer Behinderung, die extra nah an den Eingängen von Einkaufszentren oder anderen Einrichtungen liegen. Um solch einen Parkplatz nutzen zu dürfen, benötigt man in der Regel einen Schwerbehindertenausweis. Dieser Ausweis dient aber nicht vorwiegend dazu „bessere“ Parkplätze zu bekommen. Vielmehr haben die Betroffenen ein offizielles Dokument zur Hand, das ihnen helfen soll, den eingeschränkten Alltag so gut es geht zu meistern. Doch wann genau hat man ein Anrecht auf den Ausweis?


    In der Bundesrepublik zählt Offensichtliches selten etwas, außer man kann ein Schriftstück vorweisen, auf dem ein wichtig aussehender Stempel, ein toller Titel und eine kaum leserlicher Unterschrift steht. Deswegen gilt man nur als behindert, wenn die Schwere einer Behinderung durch eine zuständige Behörde bestätigt wurde. Bloß weil einem Menschen z.B. beide Beine fehlen, gilt dieser nicht automatisch als behindert. Nur mit dem dazugehörigen Ausweis, kann man seine eigene Behinderung nachweisen.


    Mit einer Behinderung einhergehend ist meist eine sogenannte Erwerbsminderung. Obwohl Betroffene durch den Bund speziell geschützt und unterstützt werden, z.B. auf der Suche nach einer Arbeitsstelle, sind es doch die staatlichen Behörden selbst, denen es oftmals an Empathie, Verständnis und Sensibilisierung mangelt. Deswegen eines vorweg, für alle Angestellten des öffentlichen Dienstes: Mit dem Alter nimmt die schwere einer Behinderung meist zu, nicht ab.


    Einen Schwerbehindertenausweis nach dem Sozialgesetzbuch 9 (SGB IX), steht denjenigen Menschen zu, deren Behinderung mindestens 50 beträgt. Gemeint ist hier der Grad der Behinderung(GdB), welcher in Zehnerschritten angegeben wird. Der Ausweis soll Menschen helfen, sich bei Arbeitgebern, Trägern von Sozialleistungen und Behörden als Mensch mit schwerer Behinderung auszuweisen. Doch zusätzlich stehen Menschen mit einer Gehbehinderung noch weitere Vergünstigung zu: Das oben bereits angesprochene Recht auf einen Behindertenparkplatz. Einen Schwerbehindertenparkausweis zu bekommen, mutet hingegen fast als Glücksspiel an.


    „Ein hoher Gesamt-GdB führt nicht automatisch zur Bewilligung einer Parkerleichterung.“


    Jede Stadt und jede Kommune hat ihre eigene Gesetzgebung. Zwar existiert neben diesen noch eine Bundesgesetzgebung, aber von Einheitlichkeit kann noch keine Rede sein. Bestimmte Typen der Gehbehinderung werden anderen gegenüber bevorzugt. Oder einfach ausgedrückt: Sie können halbseitig gelähmt sein, schaffen kaum 200 Meter am Stück zu laufen, gelten in den Augen der ausstellenden Behörden aber trotzdem als nicht behindert. Im Klartext bedeutet dies, dass die Betroffenen, trotz einer extrem hohen Einschränkung, keinerlei Vorteile genießen dürfen. Ergo werden diese mit der derzeitigen Gesetzgebung eigentlich diskriminiert.


    Beispiel aus Mecklenburg-Vorpommern


    Ein Mann mit 80 Prozent bescheinigter Schwerbehinderung nach einem Schlaganfall, stellt sich in einer Stadt auf einen Behindertenparkplatz. Innerhalb eines Tages und wenigen Stunden erhält er drei Knöllchen wegen falschen Parkens. Alle vom selben Beamten ausgestellt. Sein Ausweis liegt gut sichtbar im Auto.


    Der Mann erscheint am nächsten Tag gleich bei der zuständigen Behörde und den Sachverhalt zu klären. Dort wird ihm mittgeteilt, dass er nur mit einem Ausweis über 100 Prozent Schwerbehinderung die Berechtigung gehabt hätte dort zu parken.

     



    Hat jemand ähnliche Erfahrungen gesammelt?

     



    Vielleicht denken Sie jetzt aber auch genau das Gegenteil. Nämlich das Menschen mit einer Behinderung eh überall bevorzugt behandelt werden. Vielleicht würden Sie selbst auch einfach mal gerne näher am Eingang parken, einfach nur um nicht 5 Meter mehr laufen zu müssen. Haben Sie sich mal in die Lage der Betroffenen versetzt? Jeden Morgen aufwachen und feststellen, dass der eigene Körper nicht mehr so will, wie man selbst möchte. Die Hoffnung begleitet einen, dass „heute“ keine Schwelle, keine Tür  oder ein Weg unpassierbar ist. Dinge zu schätzen sollte man anstreben!


     


    Quelle:


    http://www.vdk.de/deutschland/pages/themen/behinderung/9196/der_schwerbehindertenausweis


    http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_9/


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    Ab dem 15.09.2014 bieten wir eine kostenlosePflegeberatung in Bad Dürrenberg und im Umkreis von 25 km an.

     
    Diese Information ist auch dauerhaft unter dem Reiter Beratung zu finden.
     
     

     

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    Ein neuer Beitrag wurde uns von Ulrike Jocham zur Verfügung gestellt, welcher sich intensiv mit der Wohlfühloase bei uns allen zu Hause beschäftigt.



    "Das Bad für alle Lebensphasen" nach


    Universal-Design-Prinzipien – komfortabel,


    benutzerfreundlich, zukunftstauglich



    Sorgen demografische Entwicklungen und die politisch geforderte Inklusion für eine neue Kundenorientierung in der Baubranche?


    Zahlreiche bestehende Wohngebäude oder Hotelanlagen verfügen über ein konventionelles Baddesign, das den aktuellen und zukünftigen demografischen Entwicklungen und gesellschaftlichen Veränderungennicht mehr gerecht wird. Doch gerade die Sanitärräume stellen häufig einen bedeutenden Knackpunkt dar. Viele vorhandene Bäder können von immer mehr Menschen unter anderem wegen unnötiger Duschschwellen sehr schlecht benutzt werden. Im schlimmsten Fall müssen die Betroffenen aus ihrer Wohnung ausziehen, weil zu viele Barrieren (z. B. geringe Bewegungsflächen) den Gebrauch verhindern. Auch in der Hotelbranche hält eine weitverbreitete Badezimmergestaltung immer mehr Gäste von der Buchung von Hotelzimmern ab. Trotz längst möglicher Alternativen durch fortschrittliche  Produktentwickler wie z. B. stadur, die dem Gebraucher, egal ob Verarbeiter (Handwerker) oder Endnutzer, mehr Benutzerfreundlichkeit, Komfort und Sicherheit bieten, werden gewohnte, aber technisch längst überholte Ausführungen im Bad, unter anderem störende Schwellen und Kanten oder zu kleine Bewegungsflächen, ohne kritische Betrachtung einfach wiederholt.

     



    Können sich unsere Gesellschaft und die einzelnen Gebraucher diese mangelnde

    Benutzerfreundlichkeit bei Gebäudeausstattungen noch leisten?



    Denkfehler in der Baupraxis?


     
    Die Architektin Ursula Fuß wünscht sich mehr kritische Reflexion: »Wichtig ist, dass wir Architektur hinterfragen, genau hinschauen und überlegen, wie etwas  funktionieren könnte und wie wir zu neuen, besseren Lösungen finden. Zahlreiche Neubauten von heute sehen aus, als wären sie in den 50er oder 60er-Jahren geplant worden. Viele bekannte Gestaltungen wie z. B. Duschwannen werden einfach, ohne genau zu überlegen, so wie immer gestaltet, obwohl sie durch fortschrittliche Technik mittlerweile überflüssig sind.«


    Isabel Cabrera, eine junge Mutter mit zwei Kindern, hat sich eine Wohnung in einem Geschosswohnungsneubau in Stuttgart gekauft, der 2013 fertiggestellt wurde. Dabei konnte sie erleben, dass Duschen bis heute standardmäßig mit Duschwanne angeboten werden: »In der Baubeschreibung für meine heutige Eigentumswohnung war für die Dusche eine Duschwanne vorgesehen. Da ich seit vielen Jahren regelmäßig Wohnzeitschriften lese, konnte ich zahlreiche Beispiele von bodengleichen Duschausführungen kennenlernen. Das niveaugleiche Design ist für mich ästhetisch wesentlich ansprechender und komfortabler in der Funktion. Deshalb habe ich mir für meine neue Wohnung als Sonderwunsch, von der Baubeschreibung abweichend, eine bodengleiche Dusche anfertigen lassen. Ich bin davon ausgegangen, dass schwellenfreie Duschen heute üblich sind.«


    In den Nachbarwohnungen, die sie bis jetzt besichtigen konnte, seien überall Duschwannen mit einer Schwelle eingebaut, berichtet Cabrera und fügt hinzu: »Die Nachbarn, die mein Bad bisher gesehen haben, sind ganz erstaunt über die großzügige bodengleiche Gestaltung und wundern sich, warum dies in ihrer Wohnung nicht genauso umgesetzt wurde.«

     



    Herausfordernde bodengleiche Abdichtungstechnologie schon lange gelöst


    […]

     



    Wenn Sie weitere Inhalte zu diesem Thema lesen möchten, finden Sie den ungekürzten Beitrag unter folgendem Link als PDF – Dokument:


     



    Vielen Dank für diesen neuen spannenden Beitrag, er ist wieder sehr gelungen!

     


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  • 09/17/14--23:56: 75-2014: Vergleich nutzen!
  • Ein kostenloses und werbefreies Portal ermöglicht sowohl unabhängige und verständliche Vergleiche von gesundheitlichen Dienstleistungsanbietern. Ob Ärzte, Krankenhäuser oder pflegerische Dienste. Bei der Weissen Liste sind bereits sehr viele Anbieter registriert.



    Initiiert wurde das Portal von der Bertelsmann Stiftung und der Dachverbände der größten Patienten- und Verbraucherorganisationen.


    „Die Weisse Liste unterstützt Sie bei der Suche nach:




    Mit dem Diagnosen-Dolmetscherkönnen Sie Ihre Diagnose in eine verständliche Sprache übersetzen. Ein Facharzt-Dolmetscher zeigt Ihnen an, was bestimmte Facharztbezeichnungen bedeuten.“


    Der Pflegedienst GPS Gesundheit Pflege Soziales GmbH ist ebenfalls unter der Weissen Liste zu finden:



    Der Grund für unseren freiwilligen Eintrag ist einfach:


    1. Um sich noch besser über uns informieren zu können und


    2. Unsere angebotenen Leistungen sollen gegenüber Anderen umfänglicher vergleichbar sein


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    Höchster Komfort in Verbindung mit Universellem Design. Somit passt sich die Umgebung an jede Person an und ermöglicht einen erholsamen Urlaub.
     
     
    Kontakt:
     
    Ferienwohnungen "Käpt'n Udo"
    Uwe Timm & Familie
    Pulitzer Weg 5 b - 18528 Buschvitz/OT Stedar

    Telefon +49 (0) 3838 25 42 27
    Handy +49 (0) 171 30 90 166
    Telefax +49 (0) 3838 40 40 09

    www.ruegen-barrierefrei.de
       

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    Arbeitsplätze ohne Perspektive und das nur, weil Schüler eine Lernschwäche haben? So zumindest klingt eine Initiative aus Köln. Kurz zum besseren Verständnis: Lernschwache Schüler haben oftmals ein Problem sich während des Unterrichts zu konzentrieren. Damit einhergehend sind in den meisten Fällen schlechte Noten und ein niedrigerer Schulabschluss. Dadurch sinken natürlich die Chancen auf dem Ausbildungsmarkt. Ein neuer Ausbildungsweg soll diesen Schülern aus ihrer Misere helfen. Dieser heißt: Fachpraktiker Service in sozialen Einrichtungen.

     
    In den neuen Aufgabenbereich fallen dann alle unterstützenden Tätigkeiten, die normalerweise das Fachpersonal selbst erledigen müsste. Dazu zählen beispielsweise Spazierengehen, Besorgungen erledigen und den älteren Menschen Gesellschaft zu leisten. Vielleicht kommt ihnen dies bekannt vor. Ähnliches wird bereits seit Jahren angeboten und nennt sich konkret „Betreuungskraft“. Auch hier führt man alle diese Tätigkeiten aus. Das Projekt hört sich formal betrachtet positiv an. Doch gibt es vielleicht Folgen für die Auszubildenden?   


    Die Ausbildung könnte potenzielle Anwärter nur äußerst selten in einen Beruf mit Zukunft führen. Zwar wächst die Zahl der Pflegebedürftigen kontinuierlich, doch muss für eine Betreuungsstelle immer auch Geld zur Verfügung stehen. Gerade mit dem zukünftigen Mindestlohn ist fraglich, wie viele Arbeitgeber sich zur Schaffung dieser Stellen bereit erklären. Subventionen sind praktisch vor kalkuliert.


    Es ist mit Sicherheit richtig, dass die Jugendlichen Empathie und Barmherzigkeit besitzen, doch ob dies ausreicht später seinen Lebensunterhalt auch im eigenen Alter zu finanzieren? Positiv an dem Projekt ist, dass Förderschüler hier eine Chance haben ihren Hauptschulabschluss nachzuholen. Doch gab es schon Kritik an dem Projekt:


    „Befürchtungen, dass die angehenden Fachpraktiker dem Druck in der Pflege nicht gewachsen seien, begegnet Lütz mit Humor. "Lieber lasse ich mich von einem Förderschüler betreuen als von einem kommunikationsgestörten Einser-Abiturienten", scherzt er“ (Manfred Lütz, Leiter des Kölner Alexianer-Krankenhauses)


    Sollten Sie meinen, dass wir bereits eine Stigmatisierung vorgenommen haben, so spricht auch die Vorverurteilung von Abiturienten Bände. Liest man den dazugehörigen Artikel aus der „Welt“, so ergibt sich leider der Eindruck, dass die Auszubildenden nicht die Pflegerealität näher gebracht bekommen, sondern vielmehr eine Idealvorstellung von diesem Berufsfeld. Ob sich das Projekt allerdings durchsetzt, wird sich noch zeigen. Klare Ansagen und Vorgaben sind bei uns in der Firma Praxis, gerade da wir in einem Bereich arbeiten der sehr von den Gesetzen her mit Krypten versehen ist.


     


    Quelle:


    http://www.welt.de/regionales/nrw/article131789668/Lernschwache-Jugendliche-sollen-in-die-Pflege.html


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    Vor etwa zwei Wochen schauten die Schwestern des Pflegedienstes nicht schlecht. Auf ihrer Tour standen auf einmal mitten auf einem Feld ein Paar Dixi-Klos. Am 21.09.2014 fand die Deutsche Meisterschaften im Dreh- und Beetpflug in Bad Dürrenberg statt. Gleichzeitig gab es den 34. Bundesentscheid im Leistungspflügen. Über 8.000 Besucher hatten den Weg in unsere gemütliche Ecke gefunden und da ist klar, dass einige WC´s benötigt wurden. Doch eines viel den Schwestern besonders ins Auge, weshalb ich mich kurzerhand selbst entschieden hatte nachzusehen um ein paar Fotos zu machen. Ein behindertengerechtes Dixi-Klo umgeben von vielen alt bekannten, mitten auf einem Feld. Meine erste Reaktion: Stark. Nichts ist unmöglich.


     



     
     
    Wie allerdings Personen in einem Rollstuhl über ein regennasses Feld kommen und das ohne Hilfe, ist eine andere Frage. Und ja, es hat an dem besagten Sonntag einiges geregten.


    Weitere Bilder des Spektakels:


    Quelle:

    http://www.pfluegerrat.de/

     


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    Was war der Pflegebereich in den letzten Jahren vor allem: Starr und teuer? Lange Zeit scheute die Politik große Reformen, stattdessen wurde der Pflegesatz stets erhöht. Veränderungen gab es hauptsächlich auf Länderebene. Während die sogenannten alten Bundesländer fortschrittlicher wurden, entwickelten sich die neuen Bundesländer einen ganzen Schritt zurück. Doch zumindest in Thüringen sah es lange Zeit so aus, als würde es sein vergleichsweise fortschrittliches Niveau der Pflege halten können, seit der Landtagswahl jedoch besteht selbst in diesem Bundesland die Gefahr, rückständiger zu werden. Abwarten lautet vorerst die Devise. Was sich sonst noch auf dem Gebiet der Pflege ändern soll, ob zum Positiven oder Negativen, erfahren Sie hier.

     



    Der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff


    Mehr Menschen sollen Zugang zu Pflege und den damit verbundenen Förderungen erhalten. Zudem möchte die Regierung die Menschen mehr unterstützen, die bereits eine Pflegeleistung erhalten. Aus diesem Grund wurden vom Bundesgesundheitsministerium jetzt zwei Modellprojekte gestartet, die ein neues Begutachtungsverfahren wissenschaftlich erproben sollen. Ein Beirat wurde gegründet, welcher aus Vertretern von Bund, Ländern, Wissenschaft und verschiedenen Verbänden besteht. Der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff soll noch in dieser Legislaturperiode beschlossen und die gesetzlichen Weichen dafür gestellt werden.

     



    Die Pflegeausbildung


    Die größten Probleme der Pflegeausbildung bestehen in der fehlenden Einheitlichkeit der Berufsausbildung und den selbstzutragenden Kosten, die für diese fällig werden. Um dem Entgegenzuwirken fand eine gemeinsame Sitzung zwischen der Arbeits- und Sozialministerkonferenz sowie der Gesundheitsministerkonferenz. Bundesministerin Manuela Schwesig erklärte nach der Sitzung, dass man sich auf eine Abschaffung des Schulgeldes sowie auf eine Vereinheitlichung der Pflegeausbildung geeinigt habe. Hoffen wir, dass dies nicht bloß leere Worte der Beruhigung waren, sondern dass schnellstmöglich Taten folgen.

     



    Verbesserte Versorgung


    Viele Pflegebedürftige, pflegende Angehörige und Pflegekräfte kennen sicherlich folgende Angelegenheit. Eine Behandlung in einer Klinik ist selten unausweichlich, doch bei einer Verlegung von einer Station auf eine andere entstehen nicht selten Störungen in den Arbeitsabläufen und selbst die vollständige Dokumentation kann nicht mehr gewährleistet werden. In München wurden deswegen in einer Klinik verschiedene Verbesserungsmöglichkeiten getestet. Unter anderem stellte man für die Station eine Dokumentationskraft ein. Diese unterstützte die Ärzte bei den schriftlichen Aufgaben und übernahm zusätzliche Sekretariatsaufgaben. Dadurch stiege nicht nur die Produktivität der Ärzte, sogar die Patienten spürten die Entlastung und eine Verbesserung ihrer Versorgung. Erweitert man dieses System auf die gesamten stationären und, wo möglich, auch für den ambulanten Bereiche, könnten sich Kostensenkungen, Arbeitssteigerungen sowie Verbesserungen bei der Patientenzufriedenheit einstellen? 


     


    Quellen:


    Heilberufe - Das Pflegemagazin. Ausgabe 6 / 66. Jahrgang


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    Die Pflege von Familienangehörigen kann sich als Kraft- und Zerreißprobe für die gesamte Familie herausstellen. Oft ist dies der Fall, wenn mehrere Generationen unter einem Dach wohnen. Den Eltern kommt als mittlere Generation eine ganz große Rolle zu. Diese müssen sich nicht nur um ihre Kinder kümmern, sondern meist auch noch um ihre eigenen Eltern, also der Großelterngeneration. Manchmal wohnt zudem noch die Urgroßelterngeneration unter einem Dach. Dann ist eine gute Organisation das A und O. Gerade in Zukunft könnte dies häufiger der Fall werden. Eine bessere medizinische Versorgung und allgemein hohe Lebensstandards verlängern das Leben beständig. Für alle, die den Alltag nicht bewältigen können, gibt es diverse Hilfsmöglichkeiten,gerade im Pflegebereich. Egal ob ambulant oder stationär, momentan kann eine Versorgung vielleicht noch sichergestellt werden. Doch das Gleichgewicht wird definitiv massiv gestört werden.


    Es wird also immer wichtiger, dass wir nicht nur neue Leute für die Pflege gewinnen, sondern dass auch das bisherige Personal länger den Wunsch hat, ihre Tätigkeit auszuüben.  Der Punkt, an dem die bisherige Leistungsgrenze stets weiter abfällt ist um das 45. Lebensjahr herum zu sehen. Die körperlichen, aber auch die geistigen Kräfte lassen nach und die Leistungsfähigkeit kann dadurch sinken. Seit 2013 läuft in Baden-Württemberg das Projekt:„Prävention psychischer und psychosomatischer Störungen der Arbeits- und Ausbildungswelt.“


    Egal ob Schule, Studium oder Beruf, der Leistungsdruck und der damit verbundene Stress nimmt zu. Das Projekt ist auf Prävention ausgerichtet, also auf Erforschung der Ursachen dieser psychischen Erkrankungen und deren Vermeidung. Die Arbeitsunfähigkeit auf Grund verschiedener Erkrankung und die Frühberentung haben in den letzten Jahren vermehrt zugenommen. Ein neues Kompetenzzentrum soll diesen Trend entgegenwirken und bereits im Studium den zukünftigen Medizinern die Bedeutung der Präventionsarbeit näherbringen.


    Zurück zum Pflegebereich. Auch Fachkräfte erkranken immer häufiger an psychischen Störungen. Doch selbst hier ist es weitestgehend noch ein Tabuthema. Das Nachlassen der körperlichen und geistigen Kräfte setzt den Arbeitnehmern unterschiedlich schwer zu und nicht jeder geht leicht mit dieser Situation um. Prävention ist eine wichtige Möglichkeit die Leistungsfähigkeit zu erhalten, ebenso wie die technischen Hilfsmittel.Rollatoren oder andere Geh- und Fortbewegungsmittel haben sich bereits erfolgreich etabliert. Weshalb also nicht auch für die Pflegekräfte Hilfsmittel für die Arbeit bereitstellen?Im stationären Bereich scheitert es oft an dem engen zeitlichen Rahmen, der den Fachkräften gesetzt wird. Im ambulanten Bereich ist es eher die Begrenztheit der Transportmöglichkeiten.  Welcher Arbeitgeber seine Fachkräfte allerdings zu sehr verheizt, schädigt auf mittelfristige Sicht sein eigenes Unternehmen.


     


    Lösungsansätze sind gefragt, die ähnlich wie in der Medizin, auf einem ganzheitlichen Konzept beruhen. So kann die Politik gerade auch im Hilfsmittelbereich Projekte fördern. Um allerdings herauszufinden, was sinnvoll ist und was man gar nicht benötigt, ist eine Zusammenarbeit von Pflegekräften, Unternehmen, Verbänden, Wissenschaftlern und Politik notwendig. Und dabei muss eine Aufblähung und Verzögerung so gering wie möglich gehalten werden, sodass Hilfesuchende zügiger zum Ziel gelangen.


     

    Quellen:



    http://www.kompetenzzentrum-prävention-bw.de/


    https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/Kompetenzzentrum-Praevention-psychischer-und-psychosomatischer-Erkrankungen-in-der-Arbeits-und-Ausb.137228.0.html


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    Fakt ist, in den vergangenen Jahren konnte in unserer „Praxis“ festgestellt werden, dass das kontrollierte richten und verabreichen von Medikamenten, den allgemeinen Zustand von Personen erheblich verbessert hat. Viele Medikamente entfalten Ihre volle Wirkung nämlich erst, wenn sie auch regelmäßig zu festen Zeiten eingenommen werden.


    Der Unterschied zwischen heilen und schaden ist manchmal kaum erkennbar. Sicherlich soll vorrangig die Lebensqualität von Patienten verbessert werden, doch nicht immer ist alles, was gut gemeint ist, auch ratsam. Medikamente sind schnell verschrieben und wirken in der Regel innerhalb kurzer Zeit. Was aber noch weitestgehend unbekannt ist, dass Medikamente nicht nur gegenseitig Wechselwirkungen hervorrufen können, sondern dass Nebenwirkungen auch mit gewöhnlichen Nahrungsmitteln auftreten könnten. Gemeint ist damit keineswegs nur Alkohol, denn unsere Lebensmittel enthalten allerlei Zusatzstoffe.


    Häufige Beschwerden im höheren Alter sind oftmals Bluthochdruck, Verengung von Gefäßen, Herz- und Kreislaufprobleme. Gegen all das gibt es die passende Arznei. In Kombi allerdings kann es zu ungeahnten Nebenwirkungen kommen, wie z.B. Schwindel. Circa 5% aller Patienten, die in ein Krankenhaus eingewiesen werden, leiden an den Wechselwirkungen. Bei den über 65-jährigen sind es sogar schon 10%! Um dem entgegenzuwirken bedarf es aufwendiger Therapien und einer langwierigen Versorgung. Dies lässt schnell die Gesamtkosten in die Höhe schnellen und die Lebensqualität des Betroffenen kann hierdurch rapide gemindert werden. Mittlerweile soll die verschuldete Todesrate bis in den fünfstelligen Bereich reichen.


    Man könnte einigen den „schwarzen Peter“ zuschieben. Werden zwei oder mehr Krankheiten parallel behandelt, steigt natürlich die Anzahl der eingesetzten Medikamente. Dabei können sich nicht alle Ärzte mit allen möglichen Wechselwirkungen auskennen. Das Risiko nimmt mit steigendem Alter und der Anzahl der verordneten Medikamente zu. Gleichzeitig baut der Körper mit voranschreitendem Alter ab. Gerade im Bereich von Leber, Niere & Co. kann dies zu schwerwiegenden Problemen führen. Die Medikamente wirken nicht mehr wie vorgesehen. Viele Patienten verlieren auch den Überblick über ihre eingenommenen Medikamente, der Dosierung oder ihrer allgemeinen Therapie.


    „Als Störfaktoren müssen auch rezeptfreie Medikamente wie Aspirin ins Kalkül gezogen werden, sowie auch Nahrungsergänzungsmittel wie etwa Vitaminpräparate und herkömmliche Lebensmittel wie Milch.“


    Auf der anderen Seite kommt es mit Sicherheit auch zu Missachtung von Warnhinweise. So gibt es einige Medikamente, die für Menschen ab einem gewissen Alter nicht mehr geeignet sind. Zudem stellt sich die Frage wie häufig es unter den Ärzten und Apothekern zu Abstimmungen untereinander kommt? Die Möglichkeit, „überflüssige“ Medikamente in der Apotheke aussortieren oder sich rundum beraten zu lassen, nutzen nur wenige Menschen.


    Eine Lösung könnte in der verbesserten technischen Entwicklung liegen. Geplant ist eine elektronische Patientenkarte, die alle verschriebenen Medikamente speichert und gegeben falls auf Wechselwirkungen aufmerksam machen kann. Ziel müsste es sein, dass die Datensätze schnell abgeglichen und so verarbeitet werden, dass Patienten und Ärzten zugearbeitet wird. Kritik hagelt es allerdings von Seiten des Datenschutzes her. Vielleicht wäre deswegen ein freiwilliges Einverständnis die Lösung?



     


    Quelle:


    http://www.welt.de/politik/deutschland/article132704680/Wenn-Aerzte-lebensgefaehrliche-Cocktails-mixen.html


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    Der Harz und seine Facetten
     
     

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    Gute Nachrichten aus Österreich! Die Überalterung der Gesellschaft im Zuge der demografischen Entwicklung kann mit links und 40 Grad Fieber gesehen werden. Alles ein Klacks!Was sich im ersten Moment schön anhört, hält der näheren Betrachtung kaum stand. Die Ausgangsthese lautet:


    „In Zukunft werden die Alten gesünder und produktiver sein und verbrauchen sogar insgesamt weniger Energie. Bis es soweit ist, gilt es zwar noch eine Übergangsphase zu überbrücken - aber der Aufschwung sei schon absehbar.“


    Die Generation der Babyboomer (1955 bis 1968) erreichen mit einem gewaltigen Schwung, in kurzen Abständen, das Rentenalter und potentiell die näher rückende Pflegebedürftigkeit. Im Gegenzug verbrauchen die Alten aber weniger CO². Zudem werden die Menschen auch gesünder und damit bleiben sie länger produktiv. Es klingt nach einer Milchmädchenrechnung, die zwar auf der Auswertung vielerlei Daten basiert, im Prinzip aber jede Menge Lücken aufweist. Hier noch ein Beispiel:


    „Während Menschen im Durchschnitt 63 Prozent ihrer Lebenszeit ohne Hilfe auskommen, werden es 2050 laut der Studie schon 80 Prozent sein. Diese gewonnene Zeit könnten Alte nutzen, um zu arbeiten oder sich ehrenamtlich zu engagieren.“


    Der fehlende Nachwuchs soll der Studie zu Folge durch eine bessere Bildung ausgeglichen werden. Dadurch, dass viel mehr Menschen einen Hochschulabschluss haben, sollen diese auch wesentlich produktiver sein. Die Sicht galt der Wirtschaft und das nur oberflächlich. Es wird sich z.B. kaum ein Doktor der Wirtschaftsökonomie als Reinigungskraft verdingen wollen. Obwohl klar ausdrückt sei, dass Reinigungskräfte wichtige Grundbedürfnisse der Menschen erfüllen, zum Beispiel jene nach Ordnung.


    Aktuelle Prognosen zeigen aber, dass gerade Demenzerkrankungen anwachsen werden. Zudem soll die Zahl der Pflegebedürftigen dramatisch steigen. Bereits jetzt nehmen Übergewicht und die damit verbundenen Krankheiten zu. Zwar achten immer mehr Menschen auf ihren Lebensstil, ob diese allerdings für eine positive Wende ausreichen, bleibt abzuwarten. Soziale Berufe werden und müssen mit der alternden Bevölkerung an Bedeutung gewinnen. Die vorliegende Studie zeichnet kein düsteres, aber ein trauriges Bild der Zukunft. Vielleicht wäre es jedoch ratsamer, in Zukunft den Menschen Umweltplaketten zu verleihen, statt sich um die wichtigen Dinge zu sorgen.


     


    Quellen:


    http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/demografie-alte-werden-gesuender-produktiver-und-umweltfreundlicher-a-993540.html


    http://www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0108501


     


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    Langsam aber sicher scheint es, dass verschiedene Farben und Formen Einzug halten in die Welt der Gesundheit. Naja oder sagen wir besser bei denjenigen Personen die Hilfsmittel brauchen um Ihre Gesundheit zu verbessern oder stabil zu halten. Zuerst waren es hippere Rollatoren und individuellere Rollstühle. Inzwischen hat sich ein breiter Markt etabliert bezüglich von Mode für Personen mit Handicap.


    Über spezielle Handschuhe für Rollstuhlfahrer ist man längst hinaus. Wer viel sitzen muss und vielleicht keine Möglichkeit mehr hat aufrecht zu stehen, hat ganz andere Anforderungen an Kleidung. Hosen werden meistens enger in sitzender Haltung, weshalb eine angepasste Form im Sitzen höheren Tragekomfort verspricht. Schnell knitternde und atmungspassive Kleidung verschönert einem einen langen Tag nicht gerade. Selbst wenn ein Katheter benötigt wird, gibt es bereits Hosen, welche diesen berücksichtigen.


    Hier ein Paar Links zu Herstellern, welche sich spezialisiert haben. Wobei diese kleine Liste keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt und durch eigene Recherchetätigkeiten entstanden ist:


     






     

     


    Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?


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    Aktionstag Inklusion & Diversity Frankfurt



    Wenn Ihnen dieses Video gefallen hat, können Sie ihre Stimme bis zum 29. Oktober noch abgeben. Der Sieger des Video Award erhält 5.000 Euro Projektunterstützung. Wir haben bereits unsere Stimme abgegeben und sind begeistert von so viel Engagement. Helfen auch Sie mit, ein Klick genügt!

     



    Hier ist der Link zum Voting: www.deutscher-buergerpreis.de/video-award.


    „Inklusion – Was ist das eigentlich? Viele Menschen haben den Begriff schon gehört. Aber was genau steck dahinter? Und was bedeutet Inklusion für jeden von uns persönlich?


    Inklusionheißt wörtlich übersetzt Zugehörigkeit, also das Gegenteil von Ausgrenzung. Wenn jeder Mensch – mit oder ohne Behinderung – überall dabei sein kann, in der Schule, am Arbeitsplatz, im Wohnviertel, in der Freizeit, dann ist das gelungene Inklusion.
     
    In einer inklusiven Gesellschaft ist es normal, verschieden zu sein. Jeder ist willkommen. Und davon profitieren wir alle: zum Beispiel durch den Abbau von Hürden, damit die Umwelt für alle zugänglich wird, aber auch durch weniger Barrieren in den Köpfen, mehr Offenheit, Toleranz und ein besseres Miteinander.
     
    Inklusion ist ein Menschenrecht, das in der UN-Behindertenrechtskonvention festgeschrieben ist. Deutschland hat diese Vereinbarung unterzeichnet - mit der Umsetzung von Inklusion stehen wir aber noch am Anfang eines langen Prozesses.“


    Quelle: https://www.aktion-mensch.de/themen-informieren-und-diskutieren/was-ist-inklusion.html

     



    Diversitybedeutet übersetzt Vielfältigkeit.


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