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    Jetzt ist es endlich soweit, Sie erhalten einen ersten Einblick in das Wohnprojekt "Teichperle" in Merseburg. 



    Zum Kurzexpose gelangen Sie hier: klick



    Unser Pflegedienst GPS Gesundheit Pflege Soziales  GmbH übernimmt dann vor Ort gerne die professionelle Pflege sowie die Vermittlung von anderen Dienstleistern/Multiprofessionellen im Gesundheitsbereich.

    Anmeldung oder Hinweise sind erwünscht und werden an den Investor weitergeleitet. 

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    Wussten Sie schon, dass seit Anfang April 2017 nur noch nach standardisierten Vorgaben Medikamentenpläne erstellt werden dürfen? Außerdem steht seit 1. Oktober 2016 jedem Patienten ein Medikamentenplan zu.


    Diese Pflicht wurde eingeführt um eine höhere Sicherheit für Patienten, Ärzte, Pflegedienste und Apotheken zu gewährleisten. Welche Medikamente müssen wann, in welcher Höhe und aus welchem Grund genommen werden. Hier ein Beispiel:













    Quelle: http://www.kbv.de/media/sp/Medikationsplan_Beispiel.pdf


    Ab 2018 sollen die Medikationspläne über die elektronische Gesundheitskarte abrufbar sein.

    Allgemeine Vorraussetzungen:



















    Quelle: http://www.kbv.de/media/sp/2016_09_29_Praxisinformation_Medikationsplan.pdf



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    Auch ein Jahr nach dem BGH-Urteil zum Thema Patientenverfügung, bestehen bei vielen Menschen Unsicherheiten wie eine solche Verfügung formuliert sein sollte.


    Eines ist klar, die einfache Formulierung "keine lebenserhaltenden Maßnahmen" reicht nicht aus!

    Laut Urteil muss für jede mögliche Situation genau festgelegt werden, welche lebensverlängernden Maßnahmen der zukünftige Patient noch möchte und welche nicht.

    Wer sich intensiver mit diesem sehr wichtigen Thema befassen möchte, findet unter diesen beiden Links Angaben zu Formulierungen und möglichen Inhalten:







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    Hier geht es zum ersten Teil: Die Apotheke - Entstehung Teil I

    Der Weg zu der modernen Apotheke, wie wir sie heute kennen, war lang und beschwerlich. Wie viele Bereiche hatte auch die industrielle (R)Evolution ihren Anteil daran. Doch der Reihe nach.


    An eine Abstellkammer zur Gärung von Wein erinnert die heutige Apotheke ganz und gar nicht mehr. Statt Tontöpfe finden wir die bereits fertig abgepackten Mittel vor. Heutzutage dürften sich die meisten Apotheker den Kopf kratzen und eher dazu neigen die Polizei zu rufen, wenn man Menschenfett oder Mumienpulver kaufen möchte. Es geht sogar soweit, dass der ein oder andere Apotheker keinen Zusammenhang zwischen Apotheken und Klöstern erkennt.


    Dabei liegen diese Zeiten vergleichsweise nicht sehr weit zurück. Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts behandelte man Leiden mit Mitteln, die aus Menschen hergestellt wurden. Wir sprechen also von einer Zeit, die gerade einmal 100 Jahre zurückliegt!




    Im Zuge des technischen Fortschritts der seit dem Ende des Mittelalters immer schneller voranschritt, entwickelten sich auch die Apotheken stückchenweise weiter. Die chemische Forschung fand Einzug in nahezu alle Lebensbereiche über Militär, Landwirtschaft bis hin zur heute bekannten Pharmazie. Aus Apothekern, die altbekannte Mittelchen herstellten, wurden zunächst Forscher für neue Medikamente. Je mehr die Industrialisierung jedoch voranschritt, desto mehr wurden sie aus diesem Bereich verdrängt. Aus den Forschern wurden nun im Allgemeinen Prüfer und Berater. Dies soll jedoch nicht heißen, dass es heutzutage keine forschenden und herstellenden Apotheker mehr existieren. Nur ein kleiner Vergleich: Wenn Sie Möbel kaufen, werden Sie sicherlich zunächst einmal in einem Möbelgeschäft vorbeischauen und auf die Sonderangebote schielen. Nur die Wenigsten gehen noch direkt zu einem Schreiner und geben eine Bestellung auf. Ähnlich ist es bei den heutigen Apotheken. Die ein oder andere Salbe kann man sicherlich noch handgemacht bestellen, aber der Großteil liegt bereits fertig abgepackt in den Regalen.


    Quellen:



    Karfunkel Codex Nr. 13 S. 137


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    Vor geraumer Zeit haben wir den Youtube-Kanal „Senioren zocken“ vorgestellt. Ältere Damen und Herren, die erstmals in ihrem Leben ein Videospiel gespielt haben. Von den gleichen Machern existiert ein weiterer Kanal namens „Oma geht steil“.

    Wir haben Ihnen ein Video dazu rausgesucht, in dem die Senioren einen sogenannten „Fidget Spinner“ ausprobieren. Ein Gerät, welches eigentlich für die Therapierung hyperaktiver Kinder vorgesehen war. Nun ist es ein Trend, wie in vergangenen Zeiten Fingerskateboards oder Yo-Yos waren. Was bei Kindern und Jugendlichen beliebt ist, löst bei den meisten Erwachsenen nur Kopfschütteln aus. Vielleicht regt folgendes Video die eigene Fantasie an.


    Zunächst einmal sollen in dem Video die älteren Damen herausfinden, um was es sich handelt. Wir wollen Ihnen das Schmunzeln nicht vorwegnehmen, also schauen Sie sich das Video einfach an, es lohnt sich.





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    Essen soll nicht nur satt machen, sondern auch Freude bereiten. Kochen hat sich von einer leidigen Pflichtaufgabe für viele Menschen zu einem Vergnügen entwickelt. Neben traditioneller Kost finden immer mehr exotische Zutaten Einzug in die deutsche Küche.


    Im Laufe des Lebens können sich Geschmäcker und Vorlieben jedoch ändern. Vor allem lassen mit zunehmenden Alter oftmals Geschmacksnerven nach, so dass bisher gekannte Genüsse nicht mehr so recht schmecken wollen. Hinzu kommt ein Wechsel des Nährstoffbedarfs. Und da alle „guten“ Dinge drei sind, dürfen wir die Einkaufssituation in ländlichen Gegenden nicht vergessen. Gerade kleine Dörfer haben oftmals nur einen Bäcker und einen Fleischer vor Ort, falls solche Geschäfte überhaupt noch existieren.


    Der öffentliche Nahverkehr fährt auf dem Land weder regelmäßig, noch ist dieser auf die Bedürfnisse älterer Menschen abgestimmt. So ist es an den Nachbarn oder der Familie für die Versorgung zu sorgen. Steht diese Option nicht offen, wird es schwierig. Wenn Einkaufen und Zubereiten von Nahrung schwerfallen, kann auf Essenlieferdienste zurückgegriffen werden. Egal ob Fleischereien, Bäckereien oder Partyservice, viele Geschäftsleute in diesen Branchen halten eine Küche vor, um neben Catering auch die tägliche Speiseversorgung sicherzustellen. Es ist gerade für Senioren eine beliebte Alternative zum täglichen Kochen.  


    Entschieden schwieriger verhält sich die regelmäßige Nahrungsaufnahme bei Menschen mit Demenz. Die Nahrungsaufnahme wird vergessen, die Speisen enthalten nicht mehr die benötigten Nährstoffe, alles schmeckt irgendwie fad, Kauen und Schlucken fällt zunehmend schwer... Die veränderten Lebensbedingungen sind zahlreich.


    Alternativen sind gesucht und einige Anbieter haben sich auf die speziellen Bedürfnisse bereits eingerichtet. Die Nahrungsmittel werden püriert und in die ursprüngliche Form gepresst. Zugegebenermaßen sehen die Speisen gerade für jüngere Leute nicht sehr appetitlich aus, so bietet diese Art der Zubereitung einige Vorteile. Die Menüs können individuell auf den Kunden abgestimmt werden. Wenn die Menge der aufgenommenen Nahrung sinkt, können die Mahlzeiten mit den benötigten Nährstoffen angereichert werden. Püree ist zudem leichter zu schlucken.












    Bildquelle: 

    http://bfff.co.uk/apetito-wins-queens-award-for-enterprise-for-the-second-time/

    Die Speisen sind auf Grund ihrer Herstellung kostenintensiver als herkömmliche Gerichte. Vielleicht finden sich in Zukunft Möglichkeiten, die Kosten für die Hersteller zu senken. Gemeinschaftsgärten, betreut von Ehrenamtlichen bzw. Therapiegärten, die von den Bewohnern einer Einrichtung selbst bewirtschaftet werden, könnte einen Anreiz bieten. Immerhin würden die Kunden immer noch ihr eigenes Essen anbauen, das sie dann voller Stolz genießen könnten.


    Quellen:




    Infobroschüre „Demenz is(s)t anders von apetito


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    Sind Sie glücklich? Falls ja, können Sie es weiter steigern, falls nicht, etwas dazugewinnen.


    Laut einer kanadischen Studie steigert die Beschäftigung einer Haushaltshilfe das eigene Glück. Wohnung, Haus und Haushalt sind zwei die Rückzugsorte für sich selbst. Es hat etwas intimes, denn eine Wohnfläche teilt man nicht mit jedem. Es ist die Privatsphäre, die man auch oft im hohen Alter nicht aufgeben möchte. Und das ist mehr als verständlich.


    Dabei wird die anfallende Hausarbeit zwiespältig betrachtet. Für manch einen bringt Hausarbeit Entspannung, für andere bedeutet es wiederrum Stress. In der kanadischen Studie wurden über 6000 Menschen aus Kanada, den USA, Dänemark und den Niederlanden befragt. Etwas über 800 von ihnen sind Millionäre.


    Zitat:

    Es machte aber keinen Unterschied, wie viel Geld die Menschen verdienten oder wie viel sie für eine Haushaltshilfe ausgaben - wer sich Zeit kaufte, fühlte sich zufriedener.


    Ein Beleg dafür seien auch die Millionäre, die keine Haushaltshilfe beschäftigen wollen. Gründe sich für die Beschäftigung einer Haushaltshilfe zu entscheiden gibt es jedoch viele. Und alle hängen mit der nun neuen freien Zeit zusammen.


    Man kann unabhängig vom Alter wieder vermehrt seinen Hobbys nachgehen. Seien es Vereine, Basteleien oder einfach gemütlich Fernsehen. Zudem hat man mehr Zeit für Freunde und Familie. Die Haushaltshilfe kann man schnell buchen, die Dauer selbst festlegen und so die Kosten kontrollieren.


    Auch bei uns können Sie auf den Service einer Haushaltshilfe zurückgreifen. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Am einfachsten funktioniert es über den Entlastungsbetrag, auf den sie bei einem vorhandenen Pflegegradzugreifen können. So stehen Ihnen aktuell 125,-€pro Monat zusätzlich für solch ein Angebot zur Verfügung. Egal ob Fenster putzen, einkaufen oder den Haushalt schmeißen, wir sind recht flexibel. Gerne erstellen wir Ihnen auch einen Kostenvoranschlag, wenn kein Pflegegrad vorhanden ist und Sie in Erwägung ziehen die Zeit privat zuzahlen. 


    Schauen Sie einfach vorbei:


    Pflegedienst GPS GmbH

    Soleweg 15 (Saline Passage im EG außen)

    06231 Bad Dürrenberg


    Bürozeiten von Montag bis Freitag von 8.00 – 10.00 Uhr und 11.00 – 16.00 Uhr


    Oder vereinbaren Sie einen Termin unter:


    03462 / 84505


    info@gps-pflege.de


    Quelle:


    http://www.n-tv.de/wissen/Haushaltshilfen-machen-gluecklich-article19951643.html

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    Raten Sie einfach mal, von welcher Pflanze nachfolgend die Rede ist.


    Die Niederlande, die im 17./18. Jahrhundert eine Vormachtstellung auf See genossen, hatte auch auf den Handel dieser Pflanze das Sagen. Der preußische Staat unter Friedrich dem Großen eignete sich das Monopol auf den Handel innerhalb seiner Grenzen an und schloss Privatkaufleute davon aus. Das Verbot jedoch beflügelte den Schmuggel. 15 Jahre später verbot man sogar die Weiterverarbeitung und setzte wortwörtliche Schnüffler ein, die die illegal arbeitenden entdeckten sollten. Das alles half nichts, stattdessen hob man das Staatsmonopol auf. Dabei konnten es sich ursprünglich nur die Gutbetuchten leisten, also Adel und reiche Bürger.


    Die Rede ist natürlich vom Kaffee. Dabei waren die Bohnen nicht die einzigen reglementierten Pflanzen. Ebenso in Preußen verbot man gar gänzlich den Tee. Gewissermaßen führten auch andere Pflanzen einen Rausch herbei, welcher bereits im 18. Jahrhundert zu unzähligen Toten führte: Das Getreide. Oder besser gesagt, dass zu dem man die Pflanze weiterverarbeitete, nämlich Hochprozentiges. In den USA des 20. Jahrhunderts scheiterte die Prohibition kläglich.


    Und heutzutage? Die Volkskrankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes, Übergewicht usw. sind unter anderem unserer Ernährung geschuldet. Bewegungsmangel, Zucker, Fett und Salz. Wenn dann noch das Rauchen dazukommt, sollte man sich auf keinen sehr langen Lebensabend einstellen.


    Was also als verpönt oder illegal gilt, muss immer im Spiegel der Zeit betrachtet werden. Auffallend ist, dass etwas solange als illegal gilt bis der Staat, egal zu welcher Zeit, die Besteuerung als lukrativ empfindet. Natürlich vergisst die Politik gerne, dass verbotene Sachen einen gewissen Reiz ausüben.  


    Quelle:



    Karfunkel Nr. 120


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    Jeder der älter wird, kann gut nachvollziehen, was für alltägliche Probleme es mit sich bringen kann. Der Körper fängt langsam an leicht abzubauen und auch der Geist ist nicht immer mehr der schnellste. Es gibt viele Menschen, die einfach nur nett sein wollen, um zu unterstützen, doch einige nutzen die Situation älterer Menschen schamlos aus. Den meisten Dieben geht es dabei um hohe Geldsummen, aber auch Schmuck oder andere wertvolle Gegenstände sollen entwendet werden. Ein vollständiger Schutz kann nie gewährleistet werden, wenn Sie und Ihre Angehörigen jedoch auf der Hut sind, kann viel Unheil bereits im Vorfeld abgewendet werden.




    Am bekanntesten ist sicherlich der sogenannte „Enkeltrick“. Der Betroffene erhält einen Anruf nach dem Schema: „Hallo, ich bin es.“ Der Trickbetrüger wartet darauf, dass der Senior am anderen Ende einen Namen nennt bzw. fragt: „Bist du das Thomas?“. Sobald Sie einen Namen nennen, sind Sie bereits in die Falle getappt, denn der Betrüger nutzt nun diesen vertrauten Namen und bittet um Geld. Dabei könnte es um ein wichtiges Darlehen gehen, um eine wichtige gesundheitliche Behandlung oder um ähnliche Umstände. Sie bekommen eine Uhrzeit genannt, wann der Betrüger das Geld abholen möchte. Kurz vorher oder gleich im Gespräch sagt er Ihnen, dass ein Freund das Geld abholen wird, da er selbst verhindert sei. Zudem ist es möglich, dass Sie auf dem Weg zum Bankautomaten beobachtet und gegebenenfalls ausgeraubt werden können.


    Eine weitere Masche ist ein „Vertretertrick“. Meist zwei Personen geben vor eine Umfrage durchzuführen, über Versicherungen u.ä. zu beraten oder ein neues Produkt vorstellen zu wollen. Während eine Person Sie in ein Gespräch verwickelt, nutzt die andere Person die Gelegenheit auf Diebestour Ihr Zuhause zu durchsuchen. Manche Trickbetrüger geben sich sogar als Polizisten aus und geben vor auf der Suche nach Falschgeld zu sein. Die Polizei würde NIEMALS einfach so bei Ihnen klingeln, um Falschgeld nachzuprüfen.


    Besonders dreist und am Rande der Legalität sind bestimmte Postwurfsendungen. Ähnlich wie in betrügerischerweise abgehaltene „Kaffeefahrten“, gehen die Betreiber ähnlich vor. Sie erhalten zunächst einen Brief mit meist verschiedenen Rätselaufgaben oder Glücksspielähnlichen Material, manchmal ist sogar von einer Lottotippgemeinschaft die Rede. Die Lösungen sind recht einfach und immer sind Sie  auf der Gewinnerseite. Ihnen wird damit die CHANCE eingeräumt, den ganz großen Jackpot abzuräumen. Im Zuge dessen soll ein Abo abgeschlossen werden, bei dem Ihren Konto jeden Monat ein Betrag abgezogen wird. Solchen Briefen liegen oft Broschüren bei, die (angebliche) Gewinner zeigen und Ihnen soll so suggeriert werden, dass auch Sie zu den „Glücklichen“ zählen könnten. Wenn Sie tatsächlich Ihr Glück versuchen wollen, dann nutzen Sie die offiziellen Lottostellen.  


    Ältere Menschen sind beliebte Ziele, da die Täter leider von verschiedenen Grundsätzen ausgehen:


    1.    Ältere Menschen sind körperlich schwächer.

    2.    Ältere Menschen sehen schlechter.

    3.    Ältere Menschen hören schlechter.

    4.    Ältere Menschen haben kein so gutes Gedächtnis mehr.

    5.    Ältere Menschen schämen sich, wenn Sie zum Opfer geworden sind.

    6.    Ältere Menschen merken nicht, dass Sie zum Opfer geworden sind.


    Dies mag nicht alles unbedingt zutreffen, doch für die Täter stellen ältere Menschen potenziell die bestmöglichen Opfer dar. Sollten Sie den starken Verdacht hegen Opfer eines Betruges zu werden oder bereits ein Opfer von Betrug bzw. Diebstahl geworden zu sein, setzen Sie sich mit der Polizei in Verbindung. Ebenso hilft die Polizei Ihnen Prävention zu betreiben.


    Falls Sie weitere Beratung zu diesem Thema benötigen, können wir Ihnen das nötige Material dazu gern überreichen oder Sie bestellen es sich selbst kostenfrei beim Bundesministerium. 


    Quelle:


    „Rate mal wer dran ist!“ So schützen Sie sich vor Betrügern und Trickdieben. – Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend





    http://www.mz-web.de/halle-saale/falsche-nichte-braucht-geld-dreiste-trickbetrueger-ergaunern-90-000-euro-von-rentnerin-27848274


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    Die Bundestagswahl steht vor der Tür und alle Parteien geben wieder ihre Versprechen ab. Ob daraus allerdings nur Versprecher werden, wird sich erst in der nächsten Legislaturperiode zeigen. Für den Bereich der Pflege möchten wir Ihnen wieder einmal einen kurzen Einblick in die Programme der Parteien geben. Allerdings mit einer Einschränkung, wir betrachten „nur“ den Teil der Pflege.


    Diese kleine Reihe haben wir bereits vor der letzten Bundestagswahl präsentiert. Heute fällt unser Blick kritischer aus, mit Lob wird gespart. Dies hat gute Gründe, zumal die letzten vier Jahre einige Veränderungen mit sich brachten, nicht nur zum Guten. Abseits der jeweiligen Parteienideologie, fällt es schwer klare Sympathien zu finden.


    Sie, werte Leser, müssen sich bei unseren Beiträgen immer eines vor Augen halten: Wir möchten Sie informieren! Alle unsere Kommentare zu den Wahlprogrammen beziehen sich auf die Bundesparteien. Nicht alle Landes- oder Ortsverbände müssen sich deren Meinung anschließen. Abseits der Bundespolitik und des Fraktionszwanges haben wir schon andere gute Zusammenarbeit direkt vor Ort erlebt. Manchmal verbinden gemeinsame Schicksale und örtliche Gegebenheiten mehr, als so manchen Bundespolitiker lieb wäre. Ideologie mag eine Sache sein, konstruktive, auf die Zukunft ausgerichtete Arbeit, ist eine ganz andere. Gerade auf lokaler Ebene haben wir sehr viel gute Netzwerkarbeit erlebt. Deswegen möchten wir noch einmal betonen, dass wir mit dieser Blogserie über die Wahlversprechen ausdrücklich den Bundeswahlkampf meinen. Forschen Sie selbst auch nach und erarbeiten Sie Ideen. Gemeinsam als Gesellschaft können wir stark sein und die Zukunft aktiv gestalten.


    Die Beiträge sind dieses Mal emotionsgeladener, denn immerhin werden jetzt die Weichen gestellt, vielleicht für die nächsten 4 Jahre, vielleicht auch für die nächsten Jahrzehnte. Pflege ist ein sensibles und persönliches Thema. Diskussionen können gerade hier nicht nur auf Grundlage von Fakten geführt werden, denn diese berücksichtigen in der Regel selten die Emotionen der Betroffenen.


    In Erinnerung an die letzte Blogserie zur Bundestagswahl gab es drei Punkte, die im Hinterkopf hängengeblieben sind:


    1.Die Grünen: Die Entlastung pflegender Angehöriger, die Einbindung und Modernisierung der Pflegenetzwerke sowie die Entwicklung neuer Quartiersmöglichkeiten.

    2.Die AfD: Wenn Sie, liebe Leser, ein Denkmal wären, dann hätte sich die AfD auch um Ihre Pflege gekümmert. Vielleicht lag es auch nur an ihrem schnell zusammengeschusterten Wahlprogramm. Wir werden sehen.

    3.Alle anderen Parteien waren austauschbar und beliebig. Frische Ideen gab es kaum und das bisherige wurde nur immer wieder aufgewärmt.



    Es bleibt spannend, wie sich die Parteien dieses Wahljahr positioniert haben. Und vielleicht ist das Thema Pflege ja das Zünglein an der Waage, dass den ein oder anderen Leser zu seiner Wahlentscheidung treibt. Denn es gilt zu bedenken: Auch Sie werden einmal älter und aktuell haben Sie noch die Möglichkeit, Ihre Zukunft zu gestalten.


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    Die Bundestagswahl steht vor der Tür und alle Parteien geben wieder ihre Versprechen ab. Ob daraus allerdings nur Versprecher werden, wird sich erst in der nächsten Legislaturperiode zeigen. Für den Bereich der Pflege möchten wir Ihnen wieder einmal einen kurzen Einblick in die Programme der Parteien geben. Allerdings mit einer Einschränkung, wir betrachten „nur“ den Teil der Pflege.


    CDU/CSU – Für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben.


    Kurz & bündig:


    1.   Patienten sollen eine individuellere Versorgung bekommen

    2.   Gesundheitsberufe sollen stärker vernetzt werden

    3.  die bisherigen Verbesserungen in der Pflege sollen ausgebaut werden

    4.  Arbeitsbedingungen der Pflegekräfte sollen verbessert werden

    5.  Reform der Pflegeversicherung war ein voller Erfolg und soll weiter vorangetrieben werden

    6.  Stärkung der ambulanten Pflege

    7. Schutz der verpflichteten Angehörigen im Pflegefall – Rückgriff erst ab Einkommen ab 100.000,-€

    8. den Menschen in den Mittelpunkt setzen – Hospiz und Palliativpflege


    Was ist davon zu halten?


    1. Eine individuelle Versorgung ist wirklich wünschenswert. Sicherlich werden hier und da individuelle Leistungen angeboten, aber meistens sind private Zuzahlungen zu leisten. Zudem ist der Ärztemangel, allem voran in ländlichen Gegenden, deutlich spürbar.


    2. Vernetzung ist immer so eine Sache. Medizinische Daten, die Ärzte vollständig abrufen können, erleichtern deutlich ihre Arbeit. Eine komplette Übersicht aller medizinischen Befunde verbessert die Möglichkeit für Ärzte und Pflegepersonal, dass eine gute medizinische Behandlung erfolgen kann. In Sachen Datenschutz versprechen CDU/CSU zudem eine digitale Sicherheit, die nicht gewährleistet werden kann. Mit der Digitalisierung ist der Mensch nun einmal gläsern geworden.


    3. Die Reform der Umwandlung von Pflegestufen in Pflegegrade ermöglicht potenziell mehr Bedürftigen die ihnen zustehenden Leistungen abzurufen. Dies kommt vor allem demenziell Erkrankten zu Gute. Allerdings weiß jeder, der schon einmal einen Pflegegrad beantragt hat, welch eine Prozedur vor einem liegt.


    4. Ja, es gibt auch Ausbeutung in den sozialen Berufen und ja, nicht alles ist rosig. Das größte Manko ist die oftmals schlechte Bezahlung, gerade im Bereich der privaten ambulanten Pflege. Liebe CDU/CSU, viele Arbeitgeber würden gerne mehr bezahlen und in bessere Ausrüstung investieren, aber dies hängt klar von den Pflegekassen ab!


    5. Ob die Reform ein solch immenser Erfolg wie angepriesen wird, wird sich noch zeigen müssen. Wir bleiben optimistisch.


    6. Liebend gern, aber bitte erhöht auch das Budget für Ärzte, damit diese ambulante Maßnahmen stärker unterstützen können.


    7. Eine gute Idee, Fürsorge sollte nie ein Grund für finanziellen Ruin für sich und die Familie sein. Ob diese Einkommensgrenze genügt, muss sich zeigen.


    8. Die Hospiz und Palliativpflege wird in den kommenden Jahren vermehrt in Anspruch genommen werden. Leider haben wir kaum ausgebildete Fachkräfte für jene welche „normal“ gepflegt werden, geschweige denn für die Menschen, welche dem Tod näher sind als dem Leben. Der körperliche und psychische Druck der Sterbebegleitung ist nicht zu unterschätzen und benötigt eine ganz neue Lebens- und Arbeitsstruktur. Es wird nicht reichen, einfach etwas mehr Geld zur Verfügung zu stellen.





    Quelle:





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    Die Bundestagswahl steht vor der Tür und alle Parteien geben wieder ihre Versprechen ab. Ob daraus allerdings nur Versprecher werden, wird sich erst in der nächsten Legislaturperiode zeigen. Für den Bereich der Pflege möchten wir Ihnen wieder einmal einen kurzen Einblick in die Programme der Parteien geben. Allerdings mit einer Einschränkung, wir betrachten „nur“ den Teil der Pflege.


    SPD – Es ist Zeit für mehr Gerechtigkeit: Zukunft sichern, Europa stärken.


    Kurz & bündig:


    1.    Vereinbarkeit von Beruf und Familie (Schule und Pflege)

    2.    Aufrechterhaltung des selbstbestimmten Lebens

    3.    lebenswerte uns sichere Quartiere für alle Personen
    4.   vernetzte Angebote für Gesundheit, Pflege und
          haushaltsnahe Dienstleistungen
    5.    Stärkung des Umbaus von barrierefreiem Wohnraum

    6.    Familienarbeitszeit für Pflegende

    7.   Verbesserung der bereits zur Verfügung stehenden Pflegeangebote

    8.    Ausbau der Unterstützung für Pflegebedürftige und deren Angehörige


    Was ist davon zu halten?


    1. Es scheint, als hätte die SPD einen lichten Moment. Ja, Familie und Beruf müssen vereinbar sein. Auf die arbeitende Bevölkerung kommen enorme Herausforderungen zu. Kinder müssen gezeugt und großgezogen werden, die pflegebedürftigen Eltern rufen aber auch nach Aufmerksamkeit. Dann muss noch Geld verdient und alle Ausgaben gedeckt werden. Damit man selbst weiterhin aktiv am Leben teilhaben kann, sollte sich grundsätzlich etwas ändern. Der Grundgedanke des Quartiers wird bereits angesprochen.


    2. Die Aufrechterhaltung des selbstbestimmten Lebens sollte grundsätzlich und selbstverständlich sein.


    3. Der Begriff Quartier wird von der SPD hier nur lapidar genannt, was genau damit gemeint sein soll, bleibt schwammig.


    4.Vernetzte Angebote sollen die Zukunft sein? Gerne nur müssen Lösungen her wie Netzwerke einfach und effizient entstehen und arbeiten können. Gerade im Zeichen des Fachkräftemangels ist ein funktionierendes Netzwerk kaum noch wegzudenken. Untersuchungen müssten so z.B. nicht doppelt gemacht werden und alle in der Gesundheitskette können dem Menschen zielgerichteter helfen.


    5. Guter Ansatz! Wir hoffen doch, ihr meint nicht „barrierefrei nach Gesetz“? Dies wäre nämlich ein echtes Armutszeugnis und für uns ist es leider die gelebte Realität. Oder wie kann man z.B. Rollstuhlfahrern erklären, dass mehrere Zentimeter hohe Schwellen und viel zu enge Türen noch als barrierefrei gelten?


    6. Ähnlich dem Elterngeld soll eine Arbeitszeit für pflegende Angehörige eingeführt werden. Bereits jetzt herrscht Fachkräftemangel. Jeder, der verkürzt arbeiten geht und dafür Leistungen vom Staat erhält, überlässt die liegenbleibende Arbeit seinen Kollegen. Dies ist nicht unsere Sichtweise, sondern die harte Realität. Auch die Kollegen haben Familien, die von der Mehrarbeit betroffen sein könnten. Hier könnte die Entwicklung von richtigen Quartieren eine große Rolle spielen.


    7. Noch einmal: Fachkräftemangel und die Frage: Wer bezahlt es am Ende?


    8. Unterstützung in welcher Art? Fachlicher, geldlicher, zeitlicher?





    Quelle:



    https://www.spd.de/fileadmin/Dokumente/Bundesparteitag_2017/Es_ist_Zeit_fuer_mehr_Gerechtigkeit-Unser_Regierungsprogramm.pdf


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    Die Bundestagswahl steht vor der Tür und alle Parteien geben wieder ihre Versprechen ab. Ob daraus allerdings nur Versprecher werden, wird sich erst in der nächsten Legislaturperiode zeigen. Für den Bereich der Pflege möchten wir Ihnen wieder einmal einen kurzen Einblick in die Programme der Parteien geben. Allerdings mit einer Einschränkung, wir betrachten „nur“ den Teil der Pflege.


    Die Linke – Die Zukunft, für die wir kämpfen: Sozial. Gerecht. Frieden. Für alle.


    Kurz & bündig:


    1.    100.000 mehr Pflegefachkräfte
    2.    Verstaatlichung von sämtlichen Pflegeeinrichtungen
    3.    Ausbau der ambulanten Versorgung aller medizinischen  Bereiche

    4.    Aufwertung des Pflegeberufs – finanziell und Akzeptanz

    5.    solidarische Pflegevollversicherung

    6.    Selbstbestimmung im Pflegefall

    7.    mehr Menschen, weniger Roboter

    8.    Pflegemindestlohn von 14,50€/h; Schuldgeldbefreiung


    Was ist davon zu halten?


    1.   Klingt sehr gut. Diese Anzahl ist allerdings nicht in Sicht.


    2.   Ehrgeiziges Ziel, aber wir leben nicht mehr im Sozialismus.  Jede Branche braucht für eine optimale Versorgung eine gewisse Vielfalt. Die Frage ist nur, wie viel Vielfalt ist gesund?


    3. Endlich mal was Vernünftiges, aber leider auch nichts Neues. Der ambulante Bereich braucht Personal, viel Personal, gerade in dünn besiedelten Gegenden.


    4. Es bedarf ebenso einer finanzielle wie nichtfinanziellen Aufwertung. Das viele Menschen Angst vor der Pflege im Alter haben, zeigt dies bereits heute. Pflegekräfte, egal ob Fach- oder Hilfskräfte, leisten jeden Tag harte Arbeit. Es braucht Aufklärung, dass die Pflege keine Sackgasse ist, sondern dazu beiträgt, das selbstständige Leben zu erhalten.


    5. Die Idee ist richtig gut, jeder erhält Leistungen, aber jeder zahlt auch ein. Denken wir jedoch unabhängig davon einfach mal ein kleines Stück weiter. Generell soll das Gesundheitssystem in die öffentliche Hand überführt werden, private Anbieter gibt es dann nicht mehr. Die Menschen sollen solidarisch füreinander aufkommen. Der solidarische Umgang mit Bedürftigen und Kranken ist ein Grundpfeiler unserer Gesellschaft. Wo beginnt und endet jedoch die Solidarität? Und wer hat das Recht dies festzulegen?


    6. Die Selbstbestimmung wird eingeschränkt, wenn der Staat das gesamte Gesundheitswesen diktiert. Im Prinzip läuft es darauf hinaus, dass nur einzig und allein der Staat bestimmt, wer ins Pflegeheim geht und wer Zuhause wohnen bleiben darf. Die Verstaatlichung ist ebenso wie die Privatisierung ein zweischneidiges Schwert.


    7. Liebe Linke, euer Wahlprogramm hört sich gerade danach an, als ob Roboter massenhaft den Pflegemarkt überschwemmen würden. Wir haben bereits einige interessante Artikel zu dem Thema veröffentlicht, weshalb der Einsatz von Robotern angebracht und wann die Grenze gezogen werden sollte. Euer Vorschlag hört sich danach an, als ob ihr Bedürfnisgutscheine an die Pflegebedürftigen verteilen wollt, die diese dann für menschliche Zeit umtauschen sollen.


    8. Eines vorweg: Die Schulgeldbefreiung ist eine sehr gute Idee. Finanzierung ist geklärt? Pflegemindestlohn sofort auf 14,50€ anheben? Ja klar, gerne! Jedoch müssen die Kranken- und Pflegekassen vorher verpflichtet werden auch dies über ihre Verträge auszuschütten an die Pflegeeinrichtungen. Diese sitzen nämlich meistens auf Verträgen fest, welche zwischen ein bis drei Jahre eine feste Vergütung vorsehen und wenn die Zeit zur Neuverhandlung ist werden die neuen Verträge teilweise über Jahre hinausgezögert. Ohne feste Verpflichtungen für die Kranken- und Pflegekassen sind weitere staatlich festgelegte Mindestlöhne in der Pflege nicht tragbar. Die Qualität wird weiter abnehmen und dies zu Lasten der Pflegebedürftigen.




    Quelle:



    https://www.die-linke.de/fileadmin/download/wahlen2017/wahlprogramm2017/wahlprogramm2017.pdf


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    Die Bundestagswahl steht vor der Tür und alle Parteien geben wieder ihre Versprechen ab. Ob daraus allerdings nur Versprecher werden, wird sich erst in der nächsten Legislaturperiode zeigen. Für den Bereich der Pflege möchten wir Ihnen wieder einmal einen kurzen Einblick in die Programme der Parteien geben. Allerdings mit einer Einschränkung, wir betrachten „nur“ den Teil der Pflege.


    Die Grünen – Zukunft wird aus Mut gemacht.


    Kurz & bündig:


    1.    Bessere Bezahlung der sozialen Berufe

    2.   Verbesserung des Betreuungsangebotes für Kinder und Senkung der KiTa-Gebühren

    3.   Mitspracherecht von Gesundheitsberufen den übergeordneten Gremien

    4.   Umfassendes ambulantes Pflegeangebot, zu jeder Tages- und Nachtzeit

    5.    PflegezeitPlus


    Was ist davon zu halten?


    1.  Immer wieder die gleichen Forderungen bekommen immer wieder die gleichen Antworten: Sagt das den Kranken- und Pflegekassen. Und erklärt den Steuerzahlern, weshalb wieder mehr am Nettolohn fehlen wird. Ein Umdenken ist dringend geboten!


    2.  Die Finanzierung der KiTa-Gebühren sollten nicht die Eltern allein schultern müssen. Auch wenn der Diskurs zu diesem Thema kritisch gesehen wird, so müssen Eltern entlastet werden. Weshalb? Eltern sind nicht selten entweder in der Pflege beschäftigt oder haben einen privaten Pflegefall, wodurch sie mit einem verbesserten Betreuungsangebot ihrer Kinder den „Generationenvertrag“ auch besser erfüllen könnten.


    3.  Mitsprache ist immer gut, doch wer leistet diese? Bei der Masse an Pflegediensten würden Gremien nur unnötig aufgebläht werden. Also nur die „großen“ Dienste wie DRK, Diakonie, ASB & Co.? Die Forderung bleibt doch recht schwammig.


    4.  Wer soll die Pflege im ambulanten Bereich zu jeder Tages- und Nachtzeit abdecken können? Habt ihr vergessen, dass Pflegekräfte oftmals selbst eine Familie haben, um die sie sich kümmern müssen? Eine vollumfängliche Versorgung kann nur dort gewährleistet werden, wo das entsprechende Geld ist. Es ist traurig, aber die Wahrheit. Kein ambulanter Pflegedienst kann solch eine Notfallversorgung in den Nachtzeiten sicherstellen. Wer das Gegenteil behauptet ist kein Lügner, nur sagt er eben nicht die ganze Wahrheit. Wie lange braucht ihr ambulanter Pflegedienst in der Nacht für die Notfallversorgung bei Ihnen zu Hause?


    5.  Auszeit nehmen um einen Angehörigen zu pflegen, an sich gut gedacht, allerdings in Zeiten des Fachkräftemangels nicht die beste Idee. Quartierskonzepte leisten bis jetzt die optimalste Versorgung und sind in den alten Bundesländern mehrfach vertreten. Diese Konzepte sollten unbedingt unterstützt werden von führenden Parteien.



    Quelle:



    https://www.gruene.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Gruener_Bundestagswahlprogrammentwurf_2017.pdf


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    Die Wahl des richtigen Pflegedienstes ist nicht einfach. Bei vielen Anbietern ähneln sich die Leistungen. Manchmal ist auch der Ort  oder die Größe des Pflegedienstes entscheidend. Und in einigen Fällen sitzen viele Pflegebedürftige und Angehörige einer großen Versprechung auf, die der rund-um-die-Uhr-Versorgung bzw. Nachtrufbereitschaft eines ambulanten Pflegedienstes.


    Wissen Sie, liebe Leser, was eine solche Art der Versorgung wirklich bedeutet? Ein Beispiel:


    Nachts, sagen wir mal 2 Uhr, wacht eine ältere Dame auf und verspürt Harndrang. Sie stolpert, fällt hin und liegt auf dem Boden. Mühsam schafft sie es sich zum Telefon zu robben und wählt die Nummer ihres Pflegedienstes oder es existiert ein Notrufknopf. Am anderen Ende wacht die Pflegekraft auf, mitten aus dem dringend benötigten Schlaf gerissen. Sie muss schnell munter werden und sofort die Situation aufnehmen. Bis Sie angezogen und zum Auto gelaufen ist, können gut und gerne 10 Minuten vergehen. Sie fährt als nächstes zur Firma welche nicht selten mindesten 20 Minuten entfernt liegt. Nicht immer sind optimale Bedingungen zur Hilfebedürftigen zu kommen. Wettereinflüsse oder Baustellen sind hinderlich. In der Firma angekommen muss sie die Schlüssel der Gestürzten holen und auf den Dienstwagen umsteigen, 5 weitere Minuten vergehen. Anschließend fährt die Pflegekraft zum Notfall hin, je nachdem wo sie wohnt und wo der Versorgungsort ist, können dafür eben mal zwischen 5 bis 30 Minuten vergehen, bis die Pflegekraft eintrifft. Vor Ort erfolgt eine erste Einschätzung der tatsächlichen Situation und meisten muss ein Notruf an die Rettungsleitstelle erfolgen. Bis dieser eintrifft vergeht noch einmal Zeit. So ein „Rettungseinsatz“ kann statt der üblichen Viertelstunde im schlechtesten Fall viermal so lange dauern, als würde der Notruf sofort verständigt werden. Von einer schnellen Rettung kann nicht wirklich die Rede sein.


    Hinzu kommt, dass viele ambulante Pflegedienste ein recht großes Gebiet abdecken. Für unsere Gegend könnte es bedeuten, dass ein Anbieter z.B. in Leuna oder Merseburg sitzt, aber auch in Bad Dürrenberg und Halle eine Versorgung hat. Trotz eines Notfalls haben die Pflegekräfte im Straßenverkehr keine Sonderrechte, sie müssen sich wie jeder andere Teilnehmer an die Verkehrsordnung halten. Gerade nachts, wenn man sowieso schon schlechter sieht, vor allem in der Übergangszeit Frühling, Herbst und Winter bei nassen oder glatten Straßen, muss die Pflegekraft besonders vorsichtig sein. So hat selbst die Witterung noch großen Einfluss auf die Notfallversorgung.


    Auf der anderen Seite ist der Pflegedienst, der nach Möglichkeit per Gesetz dazu angehalten ist, wirtschaftlich zu arbeiten. Dies bedeutet wiederrum, dass der Notfalleinsatz in Rechnung gestellt werden muss. Dabei bedeutet „Notfall“ nicht immer gleich Notfall. Der angesprochene Gang zur Toilette an sich, also der Harndrang, könnte bereits als persönlicher Notfall angesehen werden. Wenn der Pflegedienst diesen Einsatz in Rechnung stellt, könnte es für Sie oder Ihren Angehörigen ein sehr teurer Gang zum Klo werden.


    Und die Pflegekraft? Sie muss, je nach Lage, auf den Notarzt warten, anschließend zurück zum Büro, Auto abstellen, Schlüssel wegschließen, zum eigenen Auto laufen und nach Hause fahren. An Nachtruhe ist dabei nicht mehr zu denken.


    Soll dies alles die hochgelobte Notfallversorgung sein? Mitnichten! Bei einem tatsächlichen Notfall kostet die benötigte Zeit Sie persönlich wichtige Minuten, die Ihr Leben retten könnten.


    Deshalb unser rat an Sie, fragen Sie konkret nach wer die Rufbereitschaft nachts abdeckt. Es müssen Fachkräfte sein und nicht gerade wer mal Zeit hat. Außerdem ist schnelle und professionelle Hilfe nur durch kurze Wege erreichbar, wie sieht der Ablauf mit dem eingesetzten Personal aus?


    Bereits jetzt sind diese Kriterien kaum noch von ambulanten Pflegediensten leistbar. Nur durch ihre konkrete Nachfrage können Sie sich wirklich absichern, ansonsten leben Sie in einer „Scheinsicherheit“.



    Option von Hilfe über Familie selbst bzw. Nachbar, Freunden oder ähnlichen in Betracht ziehen und nicht generell ausschließen.


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    Die Bundestagswahl steht vor der Tür und alle Parteien geben wieder ihre Versprechen ab. Ob daraus allerdings nur Versprecher werden, wird sich erst in der nächsten Legislaturperiode zeigen. Für den Bereich der Pflege möchten wir Ihnen wieder einmal einen kurzen Einblick in die Programme der Parteien geben. Allerdings mit einer Einschränkung, wir betrachten „nur“ den Teil der Pflege.

    FDP – Schauen wir nicht länger zu.


    Kurz & bündig:


    1.  Stärkung der ambulanten Versorgung

    2.  Abbau von Bürokratie und Dokumentation durch verstärkte IT Nutzung

    3.  Wertschätzung der Gesellschaft für die Pflege erhöhen

    4.  Ausbau von Palliativmedizin und Hospizwesen


    Was ist davon zu halten?


    1. Wie schon oft zuvor erwähnt, ist dies ein erster wichtiger Schritt, für ein selbstbestimmtes Leben zu Hause.


    2. Wenn Bürokratie und Dokumentation abgebaut werden und die IT mehr zum Tragen kommt, bleibt automatisch mehr Zeit für die Pflegebedürftigen. So die Theorie. Liebe FDP, Bürokratieabbau ist grundsätzlich wünschenswert, aber was bitte schön soll dies mit dem Abbau der Dokumentation? Eine lückenlose Dokumentation kann Mauscheleien verhindern und dafür sorgen, dass der Pflegende die beste medizinische und pflegerische Betreuung erhält. Ein Qualitätsmanagementhandbuch wurde nicht ohne Grund ins Leben gerufen.



    3. Es ist schön, dass ihr die gesellschaftliche Akzeptanz fordert, aber wer zahlt gerne noch mehr Sozialabgaben von seinem Lohn? Die Gesundheits- und Pflegebrache wird nämlich weitestgehend über solche finanziert. Eine generalisierte Grundausbildung wird abgelehnt? Jedoch genau an einer differenzierten Ausbildung hat das System Jahrzehnte lang gekrankt! Die Form, wie die Ausbildungsberufe der Kinder-, Kranken- und Altenpflege zusammengeworfen wurden, ist alles andere als schön und bedarf kräftig an Nachholbedarf. Was ist bitte falsch an einer grundsoliden Ausbildung mit anschließender Spezialisierung? In anderen Berufsfeldern funktioniert es schließlich auch. Familienfreundliche Arbeitszeitmodelle? Dann sollte auch bitte ein konkretes Konzept vorgelegt werden, denn gerade in Pflegebereich hören im mehr junge Mütter auf ihren erlernen Beruf auszuüben, da die Versorgung ihrer Kleinen nicht gewährleistet ist. Eine Verstärkung des Fachkräftemangels wird dadurch hervorragend gefördert.


    4. Förderung klingt gut, nur konkret wie? Pflegeheime sind für die meisten kein Zuhause. Liebe FDP, fragt einmal bitte in eurem Bekanntenkreis nach, wer im Alter ins Heim möchte. Und bitte informiert euch über das bestehende Palliativsystem, denn gerade in der Ambulanz ist

    Palliativpflege nicht im Ansatz optimal für die Versorgung ausgelegt. Wie häufig ist der Wunsch verbreitet, zu Hause in Ruhe „einschlafen“ zu können....




    Quelle:

    https://www.fdp.de/sites/default/files/uploads/2017/05/29/20170523-schauen-wir-nicht-langer-zu.pdf




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    Die Bundestagswahl steht vor der Tür und alle Parteien geben wieder ihre Versprechen ab. Ob daraus allerdings nur Versprecher werden, wird sich erst in der nächsten Legislaturperiode zeigen. Für den Bereich der Pflege möchten wir Ihnen wieder einmal einen kurzen Einblick in die Programme der Parteien geben. Allerdings mit einer Einschränkung, wir betrachten „nur“ den Teil der Pflege.


    Pflegeinhalte zu den anderen Parteien:




    AfD – Programm für die Wahl zum Deutschen Bundestag am 24. September 2017


    Kurz & bündig:


    1. Erhöhung von Akzeptanz und Attraktivität des Pflegeberufs


    Was ist davon zu halten?


    1. Nein liebe Leser, Sie sehen richtig. Mehr Punkte gab es nicht. Wir haben diesen Punkt auch nur reingenommen, weil er sich auch bei anderen Parteien finden lässt. Generell wird sich bei dem Thema Pflegeberuf auf die Krankenhäuser bezogen, von Altenpflege keine Spur... Alternative Wohnformen im Alter? Stärkung ambulanter Versorgung älterer Menschen? Nichts. Auch wenn das Thema Asyl, Nationalstolz, deutsche Identität und weniger Europa eure Kernthemen sind, warum lesen wir nichts zur Altenpflege? Attraktivität und Akzeptanz schafft man nicht nur mit dem Ausschütten von Geld.




    Quelle:



    https://www.afd.de/wp-content/uploads/sites/111/2017/06/2017-06-01_AfD-Bundestagswahlprogramm_Onlinefassung.pdf


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    Die Versprechungen der Wahlprogramme klingen wieder einmal fabulös. Mehr Geld, mehr Personal, mehr Akzeptanz und vor allem: Mehr mehr. Alles soll besser werden, bei einigen Parteien findet man dazu ein Konzept, bei anderen eben nicht. Nüchtern betrachtet, gibt es auch in diesem Wahlkampf keine Überraschungen, nur viele Programmschreiber, die sich wahrscheinlich noch nie mit dem Thema Pflege auseinandersetzen mussten. Pflege ist mehr als Windeln wechseln und für eine Aufwertung  des Berufes bedarf es mehr, als nur Geld.


    In der Pflege gibt es noch immer massive Probleme mit Diskriminierung. Männer sind nach wie vor in der Ambulanz nicht gern bei Klientinnen gesehen. Pflege ist etwas Intimes. Ältere Damen zieren sich oftmals, von einem Mann angefasst zu werden, Ältere Männer ebenso. Und manch ein Ehepartner sieht es kritisch, wenn ein „fremder“ Mann die eigene Frau berührt und zum Teil auch unbekleidet sieht. Jeder Mensch soll seine persönlichen Wünsche im Bezug auf die Pflege erfüllt bekommen, doch woher soll das Personal dafür kommen?


    Ohnehin ist es eine Wunschvorstellung, dass Lohnerhöhung allgemein den Beruf attraktiver macht. Mehr Geld bedeutet gleichzeitig mehr Abgaben. Zudem benötigt eine adäquate Bezahlung mehr Geld von den Kranken- und Pflegekassen. Diese finanzieren sich aus den Sozialabgaben, also den Lohnnebenkosten. Schütten die Kassen mehr Geld aus, können die Pflegeeinrichtungen mehr auszahlen. Dies kostet den Kassen allerdings wiederrum nicht gerade wenig. Um es zu finanzieren steigen zwangsläufig die Lohnnebenkosten aller. Im Endeffekt gibt es wieder weniger netto vom brutto. Wir sind selbstverständlich für eine bessere Bezahlung, wir möchten eben nur auf die Folgen dessen aufmerksam machen.


    Eine individuelle Pflege erfordert viel Zeit und demzufolge Personal. Eine rund-um-die-Uhr Versorgung ist ambulant kaum möglich. Was die Politik gerne vergisst, Pflegekräfte sind auch nur Menschen, die Zeit für sich und ihre Familie benötigen. Es ist einfach unrealistisch alle Versprechungen abzugeben, ohne wirklich zu wissen, wie die Pflegebranche funktioniert. Die Politik suggeriert Möglichkeiten, die in unserer Wirtschaft nur gegen Bares meist reibungslos funktionieren können oder anders gesagt, mit den Versprechungen geben sie gleichzeitig die Verantwortung ab und schaden damit einer ganzen Branche. Wissen Sie, liebe Leser, was eine Nachtrufbereitschaft wirklich bedeutet? Dazu verfassten wir erst einen eigenen Beitrag. Hier der Link dazu:




    Abseits von den Hauptproblematiken sind weitere große Themen die Quartiersversorgung und eine barrierefreie Umgebung. Sollten Sie einmal das Vergnügen haben und das Wort „barrierefrei“ lesen, hinterfragen Sie ganz genau, ob es sich dabei vielleicht nicht nur um „barrierefrei (laut Gesetz) handelt. Denn laut Gesetz bedeutet dies mindestens 2 cm Schwellen.



    Unabhängig des Bundeswahlkampfes haben wir auf lokaler Ebene schon viel erlebt. Jeder Mensch mit Parteizugehörigkeit, unterscheidet sich von seinem Parteikollegen, falls es also in Ort A jemanden gibt, der sich partout querstellt, gibt es vielleicht im Nachbarort B jemanden der gleichen Partei, der die Meinung und Sichtweise teilt. Wir wollten Ihnen mit unserer kleinen Serie nur die Ansichten der Bundesparteien wiedergeben, doch letztendlich entscheiden Sie als Wähler, wer das Ruder für die nächste vier Jahre in die Hand nehmen soll.


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    Erfahren Sie 10 Dinge über Ihren Körper, die Ihnen bisher vielleicht unbekannt waren.









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    Barrierefrei mit der Deutschen Bahn reisen? Dies könnte schon bald der Vergangenheit angehören, so die Pläne des Konzerns. Konkret heißt es, dass die Fahrgäste mit Gehbehinderungen oder schweren Koffern demnächst wieder auf sehr viel mehr fremde Hilfe angewiesen sind. Aber auch Familien mit Kindern also auch mit Kinderwagen hätten extreme Reiseprobleme. Die Deutsche Bahn plant einen großen Schritt in Richtung Vergangenheit, leider.




    Zum Sachverhalt: Laut einer Bahnverordnung müssen Bahnsteige eine Höhe von  71cm haben; für ostdeutsche Bahnhöfe wurde vor ein paar Jahren eine Höhe von 55cm in einer Sondervereinbarung mit den Bundesländern festgelegt. Folglich passten Zugbetreiber die ostdeutsche Höhe bei ihren Bahnen an, sodass ein barrierefreier Zugang geschaffen wurde.


    Nun rudert die Deutsche Bahn jedoch zurück und beruft sich auf die Eisenbahnbau- und Betriebsordnung, darüber könne man sich nicht einfach hinwegsetzen. Neue Bahnsteige müssen wieder aufgerissen und höher gesetzt werden. Dabei entstehen voraussichtliche Kosten von mindestens 1 Milliarde Euro! Natürlich alles bezahlt vom Steuerzahler.


    Man könnte es für ein schlechtes Possenspiel halten, wenn es nicht bittere Realität wäre. Auch zeigt diese Situation, wie wenig Rückgrat die Deutsche Bahn damit beweist. Sicherlich wäre es mit Hilfe der Bundesländer leicht möglich gewesen, die Verordnung entsprechend abzuändern und die Unterstützung der Bundesländer steht dabei außer Frage.


    Den Verantwortlichen bei der Deutschen Bahn kann man daher nur wünschen nie in eine Situation zu kommen, wo sie mit echten Barrieren zu kämpfen haben. Vielleicht wäre so etwas jedoch nicht so übel, denn anschließend könnte daraus eine große Kenntnis für die Zukunft erwachsen. Traurig ist es allemal, dass sich die Deutsche Bahn anscheinend überhaupt nicht für die UN Behindertenrechtskonvention interessiert.


    Quelle:



    http://www.tagesschau.de/inland/bahnsteigkante-101.html


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    Die Abrissgenehmigung für das Areal der Klobikauer Straße ist erteilt. Somit ist der erste Schritt für das neue Quartier "Teichperle" getan. Hierzu die ersten Bilder und eine Broschüre zum stöbern:







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    Was ist nur los in Deutschland? Der aktuelle Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse wirkt erschreckend. Die Deutschen Ärzte haben im Jahr 2016 so viele Antidepressiva wie im Jahr 2007 verschrieben. Dies sind in etwa 14.100.000 Tagesdosen! Arbeitsstress, Vereinsamung, Sorgen um die Zukunft, die Gründe hierfür können vielfältig sein.


    Dabei zeigt eine neue Studie aus den USA eine andere Möglichkeit auf, denn einsame Menschen sterben laut der Untersuchung von Prof. Julianne Holt-Lunstad früher. Dazu stellte sie zwei Zusammenfassungen von Studien mit insgesamt 3,7 Millionen auf. Auch wenn es nicht immer einfach ist am gesellschaftlichen Miteinander teilzunehmen, gibt es in Deutschland jedoch vielfältige Möglichkeiten. Treten Sie einem Verein bei oder treffen Sie sich zum Stammtisch. Zu Beginn erfordert es vielleicht etwas Mut, aber es wird Ihnen guttun, sich mit anderen Menschen zu treffen. Ein neuer gemeinschaftlicher Anker entsteht in Merseburg und wird ein Ort der Generationen.


    Wir als Pflegedienst unterstützen diese Entwicklung selbstverständlich, denn eine gute Pflege ist Balsam für die Seele. Um so erfreulicher ist es, dass das Wohnquartier „Teichperle“ in Merseburg begonnen wurde. Der Abriss der Gewerberuinen läuft auf Hochtouren, so dass etwas Neues für die Gesellschaft entstehen kann. Wohnen in Gemeinschaft, über Generationen hinweg.  



    Quellen:



    Apotheken Umschau 1. Oktober 2017A


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    Wenn die Pflege zu einem „Problem“ wird... So oder so ähnlich klingend, existieren bereits nicht wenige Artikel zu einem Streitthema, vor allem im Jahr des Wahlkampfes. Oft heißt es, dass immer der Mensch im Mittelpunkt stehen soll und selten wissen Politiker, an welchen Stellen es wirklich brennt. Wir betrachten hierbei verschiedene Interessen, die alle beachtet und unter einen Hut gebracht werden müssen.



    Als Pflegekraft ist man auf Tour, flitzt von einem Mandanten zum nächsten. Mal mehr, mal weniger schnell. Man wird teilweise an die physische und psychische Grenze der Belastung gebracht. Außerdem sind viele Pflegekräfte fast täglich bei einem Klienten vor Ort zu Hause und können sich ein detailliertes Bild von einer Person machen. Die Beobachtungen können zum Beispiel Ärzten und anderen im Gesundheitswesen hilfreiche Informationen liefern, damit eine zielgerichtete Behandlung erfolgen kann. Die Kommunikation ist jedoch häufig nicht von Praxen erwünscht.


    Die Krankenkassen erhalten Unmengen an Sozialabgaben. Großzügigkeit jener ist aber leider keine der Eigenschaften. Sie lieber Leser, werden aber spätestens bei einem Antrag auf Hilfsmittel sehen, wie viel Sie Ihrer Krankenkasse wirklich wert sind. Und das bei kleinen und Kleinstbeträgen.


    Als Arbeitgeber ist eine gute Planung für qualifiziertes und ausreichend Personal unerlässlich. Um dies auch nachhaltig umzusetzen, wäre es schon hilfreich, wenn die Krankenkassen sich nicht erst Jahre danach entscheiden, doch einmal eine Kleine Erhöhung der Leistungen zuzulassen. Nicht selten muss vor Gericht eingeklagt werden, was per Gesetz feststeht. Arbeitszeit kostet und ohne verlässliche Vertragspartner, welche die Krankenkassen sein sollten, kann nicht Leistungsgerecht vergütet werden.


    Als Mandant möchte man die vielen gezahlten Beiträge, die man teilweise sein ganzes Leben gezahlt hat, auch richtig abrufen. Dann kommt eins zum anderen. Hilfsmittel werden abgelehnt, der Pflegegrad nicht anerkannt und der Pflegedienst möchte auf einmal Bares. Dabei braucht man doch nur etwas Unterstützung im Alltag und das ein oder andere offene Ohr.


    Als Angehöriger sollen die Eltern unterstützt werden, während gleichzeitig die eigene Familie Aufmerksamkeit braucht. Geld muss verdient und Zeit freigeschaufelt werden, um gleichermaßen ein paar Stunden mit Kindern und Eltern verbringen zu können.


    Die Forderung nach mehr Entlohnung und Individualisierung ist kein Problemlöser für den Beruf in der Pflege. Viel Geld auszuschütten bekämpft nicht die Symptome, sondern stopft nur vorübergehend die Löcher. Die Probleme mit denen der Pflegesektor zu kämpfen hat, sind viel tiefgreifender. Kernthemen sind Vernetzung und Digitalisierung. Wir wollen in einer kleinen Themenserie zeigen, wie Lösungen aussehen könnten. Es sind erste Ideen, die selbst in ihrer Umsetzung einem ständigen Wandel unterworfen sind und sich an die Gesellschaft anpassen müssen.


    Ein kleines Beispiel: Die Anzahl der zu versorgenden Patienten nimmt zu, gleichzeitig wird es weniger Pflegekräfte geben. Gerade in der ambulanten Pflege vergeuden Pflegekräfte oft viel Zeit mit einer Parkplatzsuche. Die Zeit wird bald nicht mehr vorhanden sein. Gerade ich großen Städten könnten bald separate Parkplätze ein Muss werden oder andere Maßnahmen.




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    Gute Pflege wird nicht einfach durch viel Geld gewährleistet. Doch genau das scheint das Hauptproblem zu sein. Vor allem im Wahlkampfjahr. Blicken wir aber einmal über den Tellerrand um die Probleme Schritt für Schritt angehen zu können.


    Personalnot(stand)


    Der Personalnotstand ist differenziert. Es beginnt bereits bei der Ausbildung. Jahrzehntelang unterschied man zwischen der Kinder-, Kranken- und Altenpflege, die jeweils nicht ohne weiteres im anderen Beruf arbeiten konnten. Jetzt haben wir die generalisierte Ausbildung, welche leider nur halbherzig umgesetzt wurde und aus allen dreien einen Wust macht. Stimmen wurden bereits laut, wonach alle drei Berufe getrennt voneinander weiterhin bleiben sollen. Dies ist definitiv der falsche Weg. Die Grundausbildung muss generalisiert und vergleichbar sein. Natürlich hat jede Altersgruppe ihre spezielle Anforderungen, aber auch dafür gibt es die Möglichkeit der Spezialisierung.


    Die Spezialisierung funktioniert immerhin in anderen Berufsgruppen und dies seit vielen Jahren. Betrachten wir einmal den kaufmännischen Sektor als Beispiel. Als Grundausbildung haben wir:


    ·      Kaufleute für Bürokommunikation

    ·      Industriekaufleute

    ·      Bankkaufleute

    ·      Rechtsanwaltsfachangestellte

    ·      Steuerfachangestellte


    Alle diese Berufsgruppen stellen an ihre Ausbildung unterschiedliche Anforderungen. Einige Bereiche wie Wirtschafts- und Sozialkunde sowie Rechnungswesen sind allen eigen. Dennoch bieten sich hier viele Möglichkeiten. Spezialisierungen wären u.a.:


    ·      Steuerfachwirt bis zum Steuerberater

    ·      Bilanzbuchhalter

    ·      Controller


    Es ist also möglich selbst ohne Studium z.B. bis zum Steuerberater aufzusteigen. Eben über Weiterbildung und Spezialisierung.


    Deshalb sollte vielleicht die Ausbildung im Pflegebereich umgestellt werden. Ob die beschlossene Reform genügt, bleibt zu bezweifeln. Eine generalisierte Ausbildung MUSS dazu dienen, dass die Pflegefachkräfte in allen drei bisherigen Berufen arbeiten dürfen. Weiterbildung und Spezialisierung könnten anschließend im Unternehmen erfolgen.


    Quellen:



    http://www.apotheken-umschau.de/Politik/Wahl-2017-Zukunft-der-Pflege-539817.html




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    „Wichtiger als Möbelrücken seien alte Rituale und die nötige Sensibilität im Umgang mit den Betroffenen und ihrer Krankheit.“ (Apothekenumschau 15. Juli 2017 B)


    Vor einiger Zeit berichteten wir über eine alternative Möglichkeit der Essenzubereitung, gerade für Menschen mit Schluckbeschwerden oder dementieller Erkrankung.




    Diese Woche stellen wir das Thema „Möbelrücken“ in den Mittelpunkt. Im sehr jungen und im fortgeschrittenen Alter kann das eigene traute Heim schnell zur Gefahr werden. Während Kleinkinder alles erst einmal erlernen müssen, lauern im Alter, egal ob mit oder ohne Demenz, diverse Fallen im Haus. Teppich, Balkontür, Putzmittel...


    Das größere Problem dabei ist allerdings das Verständnis für die „neuen“ Lebensumstände. Die eigenen Räumlichkeiten lassen sich, sofern man die Problemstellen kennt, absichern. Aber gerade im Alter möchte man die gewohnte Umgebung nicht mehr als nötig verändern. Bei Demenz verschärft sich die Situation dramatisch, denn die umgeräumte Wohnfläche ist gleichzeitig eine ungewohnte Umgebung und kann Ängste hervorrufen.


    Freunde und Angehörige meinen es gut, wenn das Zuhause „sicher“ gemacht werden soll, nur eben werden diese gutgemeinten Handgriffe als von Demenzerkrankten als falsch empfunden, gerade weil die bisherige Ordnung erheblich durcheinandergebracht wird. Tragisch ist, dass ausgerechnet die angebotene Hilfe als Gegenteilig missgedeutet wird.


    Stolperfallen wie Teppiche sollten deshalb nur schrittweise entfernt werden. So besteht die Möglichkeit sich an die Veränderung sanft zu gewöhnen.



    Quelle:


    Apothekenumschau 15. Juli 2017 B