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    Nach ein paar Wochen ist nun unser offizielles neues MDK Ergebnis veröffentlicht. Wir haben unsere Benotung vom letzten Jahr nochmals bestätigt. Eine 1,0 dank unseres spitzen Teams!

    Es ist üblich, dass ambulante Pflegedienste einen Tag vor der Prüfung per Fax informiert werden. Da es jedoch einen Tag vor dem besagten Prüfungstermin eine technische Störung in unserem Unternehmen gab, wurden wir mit der Regelprüfung etwas überrascht. Ohne vorherige Information haben wir nun die beste Benotung erhalten.



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    Wir für unsere Region!



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  • 12/23/16--22:25: 47-2016: Weihnachtsgedicht



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    In diesen Tagen erreicht uns die Meldung, dass die Pflegekassen die notwendigen Bescheide für die Neueinstufung der Pflegegrade kontinuierlich zusenden. Allerdings schleichen sich auch bei den Bescheiden teilweise Fehler ein.

    Ganz wichtig ist darauf zu achten, dass der "Sprung von der Pflegestufe zum Pflegegrad" richtig erfolgt. Hat eine Person eine Pflegestufe erhalten und zusätzlich eine eingeschränkte Alltagskompetenz festgestellt bekommen, erfolgt ein "doppelter Stufensprung".

    Beispiel:

    Pflegestufe 1 mit eingeschränkter Alltagskompetenz wird eingestuft in Pflegegrad 3.

    Sollte gegen den Bescheid innerhalb eines Monats kein Widerspruch eingelegt werden, so erhält er Rechtswirksamkeit, trotz falscher Berechnung! 

    Deshalb überprüfen Sie bitte, ob der Inhalt des Schreibens auch wirklich richtig ist!  

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    Das Team des GPS Pflegedienstes wünscht allen ein gesundes neues Jahr 2017. Auch in diesem Jahr werden wir gemeinsam über neue Themen berichten. Ein großes Thema wird ein neues Quartier in unserer Gemeinde werden, welches nun endlich Gestalt annehmen wird. Lasst euch überraschen, denn Einheitsbrei wird es hier definitiv nicht geben. 

    Zum Auftakt des neuen Jahres ein paar kleine Erinnerungshelfer zum Thema Wiederbelebung und stabile Seitenlage. 







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    Ein neuer Kabinettsentwurf wird viele Menschen körperlich und seelisch schädigen! Wer eine chronische Wunde hat oder vielleicht noch eine bekommt wird schmerzresistenter werden müssen, wenn die Entscheidung der Abgeordneten zu Gunsten der Krankenkassen ausfallen. 



    "Wenn man sich in Deutschland als Patient mit einer schlecht heilenden oder chronischen Wunde in ärztliche Behandlung begibt, geht man davon aus, dass die Wunde nach dem aktuellen Stand der Medizin versorgt wird. 

    Wenn es nach den Plänen des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenkasse (GKV) geht, wird sich das im nächsten Jahr gravierend ändern.

    Leittragender dieser Pläne wird der Mensch mit einer schlecht heilenden Wunde sein, der nicht mehr nach dem aktuellen Stand der Medizin versorgt wird, sondern mit längst überholten Methoden, welche der Heilung einer Wunde entgegen stehen. Das bedeutet für den Patienten unnötige Schmerzen, soziale Isolation und finanzielle Einbußen. 

    Viele Betroffene (ca. 1 Million Patienten im Jahr) müssten damit rechnen dass eine Wunde am Fuß oder am Unterschenkel nicht mehr abheilt oder sich sogar noch verschlechtert."


    Unsere Bitte an Sie, unterzeichnen Sie die Petition! 

    Quellen: 

    https://www.icwunden.de/top-menue/presse/hhvg/petition-68853.html

    Petition:
    https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2016/_12/_06/Petition_68853.html


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    Ob sich die Krankenpflege so wie wir sie kennen, ohne Florence Nightingale entwickelt hätte, lässt sich schwer sagen. Wichtiger ist, sie war es, die die Krankenpflege im 19. Jahrhundert reformierte.





















    Frauen in der westlichen Welt waren für damalige Verhältnisse zwar freier als vielerorts in anderen Teilen der Welt, dennoch waren sie von einer Gleichberechtigung meilenweit entfernt. Männer regierten, Männer machten Gesetze, Männer durften studieren und auch nur Männer durften Ärzte werden. Überhaupt war es so eine Sache mit der Medizin. Der Mensch war krank und Ärzte behandelten den Körper. Seelsorge war Aufgabe der Priester. Frauen hatten weder in Medizin noch im Priesteramt etwas zu suchen. Ironie? Wohl eher bitterer Sarkasmus.


    Frauen waren in unseren Breitengraden Jahrhunderte zuvor Priesterinnen und Heilerinnen. Das sie von all dem ferngehalten wurden, war ein großer Fehler. Ob Florence Nightingale von all dem wusste, können wir nicht mehr sagen. Sie selbst entstammte einer wohlhabenden Familie aus Großbritannien. Durch ihre Religion bestärkt, glaubte sie an sozialen Fortschritt und empfand eine moralische Verpflichtung gegenüber ihren Mitmenschen. Die Pflegerinnen ihrer Zeit waren zumeist Frauen ohne Grundkenntnisse, die keine anderen Anstellungen fanden. Nachdem Florence miterleben musste, wie ein Patient auf Grund der Unfähigkeit einer unausgebildeten Pflegerin starb, beschloss sie, dass sich etwas ändern muss.


    Als sie ihrer Familie ihre Ideen darlegte, begegnete dieser ihr mit Ablehnung. Der Pflegeberuf war damals wie heute nicht sehr angesehen. Sie gründete die erste Form eines Pflegeheimes. Für den damaligen Stand war es eine echte Neuerung. Ein Haus, in dem eine kleine Schwesternschaft lebte, sollte sich um Kranke, Verwundete und Alte kümmern. Ähnliche Ideen existierten bereits. Kurz und knapp: In Folge des Krimkrieges von 1853 bis 1856 wurde der Gesellschaft schlagartig bewusst, dass es nicht genug Pflegekräfte gab, die sich um die verwundeten Soldaten kümmern konnten. Der zuvor gegründeten Nightingale School of Nursingkam eine große öffentliche Spende zu Gute.


    Florence Nightingale gelang es eine organisierte Grundausbildung auf die Beine zu stellen. Durch eine Stiftung erhielten nicht Privilegierte Unterkunft und Unterhalt, so dass sie sich ganz ihrer Ausbildung widmen konnten. Neue Pflegekräfte lernten von Erfahrenen. Ein Bereich, der vormals nur Geistlichen und meist Ungelernten zur Verfügung stand wurde nun endlich professionalisiert.


    Zum Weiterlesen:


    https://de.wikipedia.org/wiki/Florence_Nightingale


    http://www.medienwerkstatt-online.de/lws_wissen/vorlagen/showcard.php?id=3076


    http://www.zeit.de/wissen/geschichte/2010-08/nightingale-krankenpflege




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    Tod und Trauer finden viele Ausdrucksmöglichkeiten in unserer Gesellschaft. Oftmals sind sie ein Tabuthema, abhängig von der Kultur der Betroffenen. In der Trauer fühlen wir uns manchmal vereint, meistens jedoch ganz allein.


    Heutzutage lassen sich gleichfühlende Menschen über das Internet finden, jedoch ist diese Art der Kommunikation oft vielen zu unpersönlich.


    Das Carl-von-Basedow-Klinikum veranstaltet seit einigen Jahren ein sogenanntes Trauercafé. Hier können sich Menschen treffen und versuchen ihre Trauer gemeinsam zu bewältigen.


    Wann: 1. Donnerstag im Monat, 15:30 Uhr bis 17:00 Uhr

    Wo: evangelischer Kirchenkreis, Merseburg, Hälterstraße 30

    Telefon: 03461 / 27 13 22


    Auch in vielen anderen Städten finden sich Trauercafés als Ort der Begegnung: 


    Weitere Informationen:


    https://www.trauergruppe.de/trauergruppen-trauercafes


    http://klinikum-saalekreis.de/informationen/patienten/klinikseelsorge#trauercafe



    http://www.trauercafe.de/



    Der Tod ist je nach Verhältnis zum jeweiligem Menschen oder sogar geliebten Haustier sehr schmerzlich. Eine junge Frau, welche in einem Krematorium arbeitet, schreibt über ihre Arbeit und eigentlich doch nur über das Leben. 

    Buch:"Drei Liter Tod"
    Vorlesung
    Wann: 22. Februar um 18 Uhr
    Wo: Medienhaus Mitteldeutsche Zeitung, Delitzscher Straße 65 in Halle
    Anmeldung: mz-buchlesung@dumont.de

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    Auf einem Youtube-Kanal wurde nun verewigt, wie ältere Generationen sich mich Videospielen beschäftigen. Es werden bekanntere Spiele von Senioren gespielt und diesen wird lediglich die Steuerung erklärt. Einige der Reaktionen sind wirklich lustig mit anzusehen.


    Aber schauen Sie doch einmal selbst!



    Mario Kart 8



    FIFA EM 2016








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    Aus Pflegestufen wurden seit 01.01.2017 Pflegegrade und gleichzeitig gab es dazu ein neues Bewertungssystem. Das Portal Wohnen im Alter hat einen kostenfreien Pflegegradrechner zur Verfügung gestellt. Wie wahrscheinlich erhält eine Person nun einen der neuen Pflegegrade? Eine Richtung kann der Rechner bei möglichst genauer Beantwortung aufzeigen, allerdings kann er natürlich keine Garantie geben. 

    Hier der Link: 

    https://www.wohnen-im-alter.de/pflegegradrechner/?utm_source=newsletter&utm_medium=newsletterpflegegrade&utm_campaign=pflegegradrechner

























    An Hand dieser sechs Module werden Fragen gestellt und unterschiedlich prozentual gewichtet. 

    Zwischen 30 bis 45 Minuten sollten mindestens für die Beantwortung eingeplant werden, je nachdem wie viele Personen gemeinsam den Fragebogen durchgehen. 


    Quelle:

    http://www.pflegestaerkungsgesetz.de/pflege-wissen-von-a-bis-z/pflege-details/erklaerung/pflegegrad-1/

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  • 04/15/17--22:17: 07-2017: Frohe Ostern


  • Frühling wird es weit und breit,
    und die Häschen steh'n bereit.
    Sie bringen zu der Osterfeier
    viele bunt bemalte Eier.

    Verfasser (unbekannt)






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    Was verbinden Sie normalerweise mit einer Apotheke?


    Freundliche und kompetente Mitarbeiter die gut ausgebildet bei Fragen rund um Ihre Gesundheit und Medikamenten weiterhelfen können, dürfte das wohl am häufigsten anzutreffende Bild sein. Und jetzt begeben Sie sich auf eine Zeitreise zur Mitte des 13. Jahrhunderts in Europa. In Klöstern bauen Mönche heilsame Kräuter an. Klöster waren ein Hort des Wissens, in denen die medizinischen Kenntnisse, die die Menschheit seit der Antike sammelten, aufbewahrt und weitergereicht wurden. Mönche waren weitestgehend Selbstversorger und das Wissen um die Macht der Medizin war überlebenswichtig.  Sie unterhielten eigene Spitäler und ihre Apotheke füllten sie mit den selbstangebauten Erzeugnissen. Jedoch gedieh längst nicht jede Pflanze in unseren Breitengraden. Seltene und teure (medizinische) Zutaten mussten sie von reisenden Händlern erstehen.



























    Quelle: Kloster-Apotheke Oberried  (http://www.kloster-apotheke-oberried.de/historie-16898.html)

    Mönche waren bei weitem nicht die einzigen, die über medizinische Kenntnisse verfügten. In den Städten entstanden erste eigenständige Apotheken. Man bot alles, wirklich alles an, was auch nur im geringsten Verdacht stand, heilsam zu sein. Dabei kam es vor, dass selbstständige Apotheker eine Abneigung gegenüber Mönche empfanden, da diese - bedingt durch den eigenen Anbau - viel billiger an die Grundzutaten herankamen. Aber das Sortiment der Mönche war dennoch begrenzt, zumindest im Vergleich zu den städtischen Apotheken.


    Eine Hinrichtung war im Mittelalter ein öffentliches Spektakel. Es gab eigene Galgenhügel, an denen die Verurteilten baumelten, bis sie von ganz allein abfielen. Viele der Leichen fanden nach ihrer Hinrichtung sogar weitere Verwendungen. Es gab tatsächlich Menschen, die sich des nachts an die Hügel schlichen, um den Hingerichteten Körperteile zu entfernen. Diese waren angeblich dazu in der Lage Geschwülste, Ausschläge und so manch andere Krankheit zu heilen. Hände galten sogar als Glücksbringer, entweder begrub man sie vor seiner Tür oder legte sie sich in den Schrank.


    Eine beliebte Medizin waren auch Mumien. Ja, Sie lesen richtig. Gemeint sind mumifizierte Überreste von Mensch und manchmal bei Betrügern, auch von Tieren. Als Pulver verabreichte man diese Überreste. Dunkles Mittelalter? Mitnichten, immerhin konnte man diese Mittel bis zu Beginn des 20 Jahrhunderts erstehen. Natürlich war es längst nicht alles, was man kaufen konnte. So gut wie jedes Körperteil, jede Körperflüssigkeit und sämtliche Organe hatten eine angeblich magische Wirkung. Profitiert von diesem Trend haben nicht nur die Apotheker. Für Henker war die Besorgung der Körperteile ein lukrativer Nebenverdienst. 

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    Hier teilen wir eine Pressemitteilung von Töchter & Söhne Gesellschaft für digitale Helfer mbH. Die Inhalte sind von der Gesellschaft verfasst.


    Demenz-Spezial - eine Facebook-Seite für Betroffene und Interessierte

    Berlin, 08. März 2017Töchter & Söhne, ein E-Health Unternehmen mit Sitz in Berlin, hat mit der Facebook-Seite “Demenz Spezial” die reichweitenstärkste Facebook-Seite zum Thema Demenz geschaffen: “Demenz Spezial” hat mittlerweile mehr als 10.000 “Gefällt mir”-Angaben bzw. Follower und eine Reichweite von mehr als 25.000 Personen pro Beitrag.

    Mit der Facebook-Seite “Demenz-Spezial” (www.facebook.com/demenzspezial)möchte Töchter & Söhne das Thema Demenz verstärkt in das öffentliche Bewusstsein rücken und gleichzeitig ein Forum für alle schaffen, die mit Alzheimer und anderen Formen der Demenz zu tun haben. “Da die Erkrankung oftmals ein Tabuthema ist, ist es besonders wichtig, Wissen zu vermitteln, Verständnis für Betroffene zu schaffen und realistische Bilder von Demenz zu zeichnen.“, so die Social-Media Managerin Lara Petzold.

    Soziale Netzwerke wie Facebook, Youtube und Instagram bieten viele Chancen und haben – sinnvoll eingesetzt – ein großes Potenzial. Drei Viertel der deutschen Internetnutzer sind in einem oder bei mehreren Netzwerken angemeldet. Die Zugangsschwelle ist dabei gering: Mehr als ein Internetzugang ist in nicht nötig.

    Töchter & Söhne hat es sich insbesondere zur Aufgabe gemacht, die Situation der pflegenden Angehörigen von an Demenz erkrankten Menschen zu verbessern. In Zusammenarbeit mit der Hochschule Bremen hat Töchter & Söhne daher auch ein interaktives E- Learning Angebot für Angehörige und ehrenamtlich Pflegende geschaffen. Der Online-Kurs “Demenz Spezial” ist unter https://demenz-spezial.deverfügbar.

    Über Töchter & Söhne
    Seit Gründung im Jahr 2012 betreibt Töchter & Söhne digitale Services für ehrenamtlich und professionell Pflegende. Darüber hinaus entwickelt und betreibt Töchter & Söhne innovative digitale Services für Unternehmen der Gesundheitswirtschaft. 



    Quellen:

    https://toechtersoehne.com/files/17-03-08%20PM%20DemenzSpezial.pdf

    https://www.caretrialog.de/index.php?id=120&tx_ttnews%5Bcategory_id%5D=3-54&tx_ttnews%5Btt_news%5D=2748&cHash=8cb4364e02311557869479a790a8ed9d

    https://toechtersoehne.com

    https://www.facebook.com/demenzspezial/


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    Jetzt ist es endlich soweit, Sie erhalten einen ersten Einblick in das Wohnprojekt "Teichperle" in Merseburg. 



    Zum Kurzexpose gelangen Sie hier: klick



    Unser Pflegedienst GPS Gesundheit Pflege Soziales  GmbH übernimmt dann vor Ort gerne die professionelle Pflege sowie die Vermittlung von anderen Dienstleistern/Multiprofessionellen im Gesundheitsbereich.

    Anmeldung oder Hinweise sind erwünscht und werden an den Investor weitergeleitet. 

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    Wussten Sie schon, dass seit Anfang April 2017 nur noch nach standardisierten Vorgaben Medikamentenpläne erstellt werden dürfen? Außerdem steht seit 1. Oktober 2016 jedem Patienten ein Medikamentenplan zu.


    Diese Pflicht wurde eingeführt um eine höhere Sicherheit für Patienten, Ärzte, Pflegedienste und Apotheken zu gewährleisten. Welche Medikamente müssen wann, in welcher Höhe und aus welchem Grund genommen werden. Hier ein Beispiel:













    Quelle: http://www.kbv.de/media/sp/Medikationsplan_Beispiel.pdf


    Ab 2018 sollen die Medikationspläne über die elektronische Gesundheitskarte abrufbar sein.

    Allgemeine Vorraussetzungen:



















    Quelle: http://www.kbv.de/media/sp/2016_09_29_Praxisinformation_Medikationsplan.pdf



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    Auch ein Jahr nach dem BGH-Urteil zum Thema Patientenverfügung, bestehen bei vielen Menschen Unsicherheiten wie eine solche Verfügung formuliert sein sollte.


    Eines ist klar, die einfache Formulierung "keine lebenserhaltenden Maßnahmen" reicht nicht aus!

    Laut Urteil muss für jede mögliche Situation genau festgelegt werden, welche lebensverlängernden Maßnahmen der zukünftige Patient noch möchte und welche nicht.

    Wer sich intensiver mit diesem sehr wichtigen Thema befassen möchte, findet unter diesen beiden Links Angaben zu Formulierungen und möglichen Inhalten:







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    Hier geht es zum ersten Teil: Die Apotheke - Entstehung Teil I

    Der Weg zu der modernen Apotheke, wie wir sie heute kennen, war lang und beschwerlich. Wie viele Bereiche hatte auch die industrielle (R)Evolution ihren Anteil daran. Doch der Reihe nach.


    An eine Abstellkammer zur Gärung von Wein erinnert die heutige Apotheke ganz und gar nicht mehr. Statt Tontöpfe finden wir die bereits fertig abgepackten Mittel vor. Heutzutage dürften sich die meisten Apotheker den Kopf kratzen und eher dazu neigen die Polizei zu rufen, wenn man Menschenfett oder Mumienpulver kaufen möchte. Es geht sogar soweit, dass der ein oder andere Apotheker keinen Zusammenhang zwischen Apotheken und Klöstern erkennt.


    Dabei liegen diese Zeiten vergleichsweise nicht sehr weit zurück. Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts behandelte man Leiden mit Mitteln, die aus Menschen hergestellt wurden. Wir sprechen also von einer Zeit, die gerade einmal 100 Jahre zurückliegt!




    Im Zuge des technischen Fortschritts der seit dem Ende des Mittelalters immer schneller voranschritt, entwickelten sich auch die Apotheken stückchenweise weiter. Die chemische Forschung fand Einzug in nahezu alle Lebensbereiche über Militär, Landwirtschaft bis hin zur heute bekannten Pharmazie. Aus Apothekern, die altbekannte Mittelchen herstellten, wurden zunächst Forscher für neue Medikamente. Je mehr die Industrialisierung jedoch voranschritt, desto mehr wurden sie aus diesem Bereich verdrängt. Aus den Forschern wurden nun im Allgemeinen Prüfer und Berater. Dies soll jedoch nicht heißen, dass es heutzutage keine forschenden und herstellenden Apotheker mehr existieren. Nur ein kleiner Vergleich: Wenn Sie Möbel kaufen, werden Sie sicherlich zunächst einmal in einem Möbelgeschäft vorbeischauen und auf die Sonderangebote schielen. Nur die Wenigsten gehen noch direkt zu einem Schreiner und geben eine Bestellung auf. Ähnlich ist es bei den heutigen Apotheken. Die ein oder andere Salbe kann man sicherlich noch handgemacht bestellen, aber der Großteil liegt bereits fertig abgepackt in den Regalen.


    Quellen:



    Karfunkel Codex Nr. 13 S. 137


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    Vor geraumer Zeit haben wir den Youtube-Kanal „Senioren zocken“ vorgestellt. Ältere Damen und Herren, die erstmals in ihrem Leben ein Videospiel gespielt haben. Von den gleichen Machern existiert ein weiterer Kanal namens „Oma geht steil“.

    Wir haben Ihnen ein Video dazu rausgesucht, in dem die Senioren einen sogenannten „Fidget Spinner“ ausprobieren. Ein Gerät, welches eigentlich für die Therapierung hyperaktiver Kinder vorgesehen war. Nun ist es ein Trend, wie in vergangenen Zeiten Fingerskateboards oder Yo-Yos waren. Was bei Kindern und Jugendlichen beliebt ist, löst bei den meisten Erwachsenen nur Kopfschütteln aus. Vielleicht regt folgendes Video die eigene Fantasie an.


    Zunächst einmal sollen in dem Video die älteren Damen herausfinden, um was es sich handelt. Wir wollen Ihnen das Schmunzeln nicht vorwegnehmen, also schauen Sie sich das Video einfach an, es lohnt sich.





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    Essen soll nicht nur satt machen, sondern auch Freude bereiten. Kochen hat sich von einer leidigen Pflichtaufgabe für viele Menschen zu einem Vergnügen entwickelt. Neben traditioneller Kost finden immer mehr exotische Zutaten Einzug in die deutsche Küche.


    Im Laufe des Lebens können sich Geschmäcker und Vorlieben jedoch ändern. Vor allem lassen mit zunehmenden Alter oftmals Geschmacksnerven nach, so dass bisher gekannte Genüsse nicht mehr so recht schmecken wollen. Hinzu kommt ein Wechsel des Nährstoffbedarfs. Und da alle „guten“ Dinge drei sind, dürfen wir die Einkaufssituation in ländlichen Gegenden nicht vergessen. Gerade kleine Dörfer haben oftmals nur einen Bäcker und einen Fleischer vor Ort, falls solche Geschäfte überhaupt noch existieren.


    Der öffentliche Nahverkehr fährt auf dem Land weder regelmäßig, noch ist dieser auf die Bedürfnisse älterer Menschen abgestimmt. So ist es an den Nachbarn oder der Familie für die Versorgung zu sorgen. Steht diese Option nicht offen, wird es schwierig. Wenn Einkaufen und Zubereiten von Nahrung schwerfallen, kann auf Essenlieferdienste zurückgegriffen werden. Egal ob Fleischereien, Bäckereien oder Partyservice, viele Geschäftsleute in diesen Branchen halten eine Küche vor, um neben Catering auch die tägliche Speiseversorgung sicherzustellen. Es ist gerade für Senioren eine beliebte Alternative zum täglichen Kochen.  


    Entschieden schwieriger verhält sich die regelmäßige Nahrungsaufnahme bei Menschen mit Demenz. Die Nahrungsaufnahme wird vergessen, die Speisen enthalten nicht mehr die benötigten Nährstoffe, alles schmeckt irgendwie fad, Kauen und Schlucken fällt zunehmend schwer... Die veränderten Lebensbedingungen sind zahlreich.


    Alternativen sind gesucht und einige Anbieter haben sich auf die speziellen Bedürfnisse bereits eingerichtet. Die Nahrungsmittel werden püriert und in die ursprüngliche Form gepresst. Zugegebenermaßen sehen die Speisen gerade für jüngere Leute nicht sehr appetitlich aus, so bietet diese Art der Zubereitung einige Vorteile. Die Menüs können individuell auf den Kunden abgestimmt werden. Wenn die Menge der aufgenommenen Nahrung sinkt, können die Mahlzeiten mit den benötigten Nährstoffen angereichert werden. Püree ist zudem leichter zu schlucken.












    Bildquelle: 

    http://bfff.co.uk/apetito-wins-queens-award-for-enterprise-for-the-second-time/

    Die Speisen sind auf Grund ihrer Herstellung kostenintensiver als herkömmliche Gerichte. Vielleicht finden sich in Zukunft Möglichkeiten, die Kosten für die Hersteller zu senken. Gemeinschaftsgärten, betreut von Ehrenamtlichen bzw. Therapiegärten, die von den Bewohnern einer Einrichtung selbst bewirtschaftet werden, könnte einen Anreiz bieten. Immerhin würden die Kunden immer noch ihr eigenes Essen anbauen, das sie dann voller Stolz genießen könnten.


    Quellen:




    Infobroschüre „Demenz is(s)t anders von apetito


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    Sind Sie glücklich? Falls ja, können Sie es weiter steigern, falls nicht, etwas dazugewinnen.


    Laut einer kanadischen Studie steigert die Beschäftigung einer Haushaltshilfe das eigene Glück. Wohnung, Haus und Haushalt sind zwei die Rückzugsorte für sich selbst. Es hat etwas intimes, denn eine Wohnfläche teilt man nicht mit jedem. Es ist die Privatsphäre, die man auch oft im hohen Alter nicht aufgeben möchte. Und das ist mehr als verständlich.


    Dabei wird die anfallende Hausarbeit zwiespältig betrachtet. Für manch einen bringt Hausarbeit Entspannung, für andere bedeutet es wiederrum Stress. In der kanadischen Studie wurden über 6000 Menschen aus Kanada, den USA, Dänemark und den Niederlanden befragt. Etwas über 800 von ihnen sind Millionäre.


    Zitat:

    Es machte aber keinen Unterschied, wie viel Geld die Menschen verdienten oder wie viel sie für eine Haushaltshilfe ausgaben - wer sich Zeit kaufte, fühlte sich zufriedener.


    Ein Beleg dafür seien auch die Millionäre, die keine Haushaltshilfe beschäftigen wollen. Gründe sich für die Beschäftigung einer Haushaltshilfe zu entscheiden gibt es jedoch viele. Und alle hängen mit der nun neuen freien Zeit zusammen.


    Man kann unabhängig vom Alter wieder vermehrt seinen Hobbys nachgehen. Seien es Vereine, Basteleien oder einfach gemütlich Fernsehen. Zudem hat man mehr Zeit für Freunde und Familie. Die Haushaltshilfe kann man schnell buchen, die Dauer selbst festlegen und so die Kosten kontrollieren.


    Auch bei uns können Sie auf den Service einer Haushaltshilfe zurückgreifen. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Am einfachsten funktioniert es über den Entlastungsbetrag, auf den sie bei einem vorhandenen Pflegegradzugreifen können. So stehen Ihnen aktuell 125,-€pro Monat zusätzlich für solch ein Angebot zur Verfügung. Egal ob Fenster putzen, einkaufen oder den Haushalt schmeißen, wir sind recht flexibel. Gerne erstellen wir Ihnen auch einen Kostenvoranschlag, wenn kein Pflegegrad vorhanden ist und Sie in Erwägung ziehen die Zeit privat zuzahlen. 


    Schauen Sie einfach vorbei:


    Pflegedienst GPS GmbH

    Soleweg 15 (Saline Passage im EG außen)

    06231 Bad Dürrenberg


    Bürozeiten von Montag bis Freitag von 8.00 – 10.00 Uhr und 11.00 – 16.00 Uhr


    Oder vereinbaren Sie einen Termin unter:


    03462 / 84505


    info@gps-pflege.de


    Quelle:


    http://www.n-tv.de/wissen/Haushaltshilfen-machen-gluecklich-article19951643.html

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    Raten Sie einfach mal, von welcher Pflanze nachfolgend die Rede ist.


    Die Niederlande, die im 17./18. Jahrhundert eine Vormachtstellung auf See genossen, hatte auch auf den Handel dieser Pflanze das Sagen. Der preußische Staat unter Friedrich dem Großen eignete sich das Monopol auf den Handel innerhalb seiner Grenzen an und schloss Privatkaufleute davon aus. Das Verbot jedoch beflügelte den Schmuggel. 15 Jahre später verbot man sogar die Weiterverarbeitung und setzte wortwörtliche Schnüffler ein, die die illegal arbeitenden entdeckten sollten. Das alles half nichts, stattdessen hob man das Staatsmonopol auf. Dabei konnten es sich ursprünglich nur die Gutbetuchten leisten, also Adel und reiche Bürger.


    Die Rede ist natürlich vom Kaffee. Dabei waren die Bohnen nicht die einzigen reglementierten Pflanzen. Ebenso in Preußen verbot man gar gänzlich den Tee. Gewissermaßen führten auch andere Pflanzen einen Rausch herbei, welcher bereits im 18. Jahrhundert zu unzähligen Toten führte: Das Getreide. Oder besser gesagt, dass zu dem man die Pflanze weiterverarbeitete, nämlich Hochprozentiges. In den USA des 20. Jahrhunderts scheiterte die Prohibition kläglich.


    Und heutzutage? Die Volkskrankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes, Übergewicht usw. sind unter anderem unserer Ernährung geschuldet. Bewegungsmangel, Zucker, Fett und Salz. Wenn dann noch das Rauchen dazukommt, sollte man sich auf keinen sehr langen Lebensabend einstellen.


    Was also als verpönt oder illegal gilt, muss immer im Spiegel der Zeit betrachtet werden. Auffallend ist, dass etwas solange als illegal gilt bis der Staat, egal zu welcher Zeit, die Besteuerung als lukrativ empfindet. Natürlich vergisst die Politik gerne, dass verbotene Sachen einen gewissen Reiz ausüben.  


    Quelle:



    Karfunkel Nr. 120


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    Jeder der älter wird, kann gut nachvollziehen, was für alltägliche Probleme es mit sich bringen kann. Der Körper fängt langsam an leicht abzubauen und auch der Geist ist nicht immer mehr der schnellste. Es gibt viele Menschen, die einfach nur nett sein wollen, um zu unterstützen, doch einige nutzen die Situation älterer Menschen schamlos aus. Den meisten Dieben geht es dabei um hohe Geldsummen, aber auch Schmuck oder andere wertvolle Gegenstände sollen entwendet werden. Ein vollständiger Schutz kann nie gewährleistet werden, wenn Sie und Ihre Angehörigen jedoch auf der Hut sind, kann viel Unheil bereits im Vorfeld abgewendet werden.




    Am bekanntesten ist sicherlich der sogenannte „Enkeltrick“. Der Betroffene erhält einen Anruf nach dem Schema: „Hallo, ich bin es.“ Der Trickbetrüger wartet darauf, dass der Senior am anderen Ende einen Namen nennt bzw. fragt: „Bist du das Thomas?“. Sobald Sie einen Namen nennen, sind Sie bereits in die Falle getappt, denn der Betrüger nutzt nun diesen vertrauten Namen und bittet um Geld. Dabei könnte es um ein wichtiges Darlehen gehen, um eine wichtige gesundheitliche Behandlung oder um ähnliche Umstände. Sie bekommen eine Uhrzeit genannt, wann der Betrüger das Geld abholen möchte. Kurz vorher oder gleich im Gespräch sagt er Ihnen, dass ein Freund das Geld abholen wird, da er selbst verhindert sei. Zudem ist es möglich, dass Sie auf dem Weg zum Bankautomaten beobachtet und gegebenenfalls ausgeraubt werden können.


    Eine weitere Masche ist ein „Vertretertrick“. Meist zwei Personen geben vor eine Umfrage durchzuführen, über Versicherungen u.ä. zu beraten oder ein neues Produkt vorstellen zu wollen. Während eine Person Sie in ein Gespräch verwickelt, nutzt die andere Person die Gelegenheit auf Diebestour Ihr Zuhause zu durchsuchen. Manche Trickbetrüger geben sich sogar als Polizisten aus und geben vor auf der Suche nach Falschgeld zu sein. Die Polizei würde NIEMALS einfach so bei Ihnen klingeln, um Falschgeld nachzuprüfen.


    Besonders dreist und am Rande der Legalität sind bestimmte Postwurfsendungen. Ähnlich wie in betrügerischerweise abgehaltene „Kaffeefahrten“, gehen die Betreiber ähnlich vor. Sie erhalten zunächst einen Brief mit meist verschiedenen Rätselaufgaben oder Glücksspielähnlichen Material, manchmal ist sogar von einer Lottotippgemeinschaft die Rede. Die Lösungen sind recht einfach und immer sind Sie  auf der Gewinnerseite. Ihnen wird damit die CHANCE eingeräumt, den ganz großen Jackpot abzuräumen. Im Zuge dessen soll ein Abo abgeschlossen werden, bei dem Ihren Konto jeden Monat ein Betrag abgezogen wird. Solchen Briefen liegen oft Broschüren bei, die (angebliche) Gewinner zeigen und Ihnen soll so suggeriert werden, dass auch Sie zu den „Glücklichen“ zählen könnten. Wenn Sie tatsächlich Ihr Glück versuchen wollen, dann nutzen Sie die offiziellen Lottostellen.  


    Ältere Menschen sind beliebte Ziele, da die Täter leider von verschiedenen Grundsätzen ausgehen:


    1.    Ältere Menschen sind körperlich schwächer.

    2.    Ältere Menschen sehen schlechter.

    3.    Ältere Menschen hören schlechter.

    4.    Ältere Menschen haben kein so gutes Gedächtnis mehr.

    5.    Ältere Menschen schämen sich, wenn Sie zum Opfer geworden sind.

    6.    Ältere Menschen merken nicht, dass Sie zum Opfer geworden sind.


    Dies mag nicht alles unbedingt zutreffen, doch für die Täter stellen ältere Menschen potenziell die bestmöglichen Opfer dar. Sollten Sie den starken Verdacht hegen Opfer eines Betruges zu werden oder bereits ein Opfer von Betrug bzw. Diebstahl geworden zu sein, setzen Sie sich mit der Polizei in Verbindung. Ebenso hilft die Polizei Ihnen Prävention zu betreiben.


    Falls Sie weitere Beratung zu diesem Thema benötigen, können wir Ihnen das nötige Material dazu gern überreichen oder Sie bestellen es sich selbst kostenfrei beim Bundesministerium. 


    Quelle:


    „Rate mal wer dran ist!“ So schützen Sie sich vor Betrügern und Trickdieben. – Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend





    http://www.mz-web.de/halle-saale/falsche-nichte-braucht-geld-dreiste-trickbetrueger-ergaunern-90-000-euro-von-rentnerin-27848274


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    Die Bundestagswahl steht vor der Tür und alle Parteien geben wieder ihre Versprechen ab. Ob daraus allerdings nur Versprecher werden, wird sich erst in der nächsten Legislaturperiode zeigen. Für den Bereich der Pflege möchten wir Ihnen wieder einmal einen kurzen Einblick in die Programme der Parteien geben. Allerdings mit einer Einschränkung, wir betrachten „nur“ den Teil der Pflege.


    Diese kleine Reihe haben wir bereits vor der letzten Bundestagswahl präsentiert. Heute fällt unser Blick kritischer aus, mit Lob wird gespart. Dies hat gute Gründe, zumal die letzten vier Jahre einige Veränderungen mit sich brachten, nicht nur zum Guten. Abseits der jeweiligen Parteienideologie, fällt es schwer klare Sympathien zu finden.


    Sie, werte Leser, müssen sich bei unseren Beiträgen immer eines vor Augen halten: Wir möchten Sie informieren! Alle unsere Kommentare zu den Wahlprogrammen beziehen sich auf die Bundesparteien. Nicht alle Landes- oder Ortsverbände müssen sich deren Meinung anschließen. Abseits der Bundespolitik und des Fraktionszwanges haben wir schon andere gute Zusammenarbeit direkt vor Ort erlebt. Manchmal verbinden gemeinsame Schicksale und örtliche Gegebenheiten mehr, als so manchen Bundespolitiker lieb wäre. Ideologie mag eine Sache sein, konstruktive, auf die Zukunft ausgerichtete Arbeit, ist eine ganz andere. Gerade auf lokaler Ebene haben wir sehr viel gute Netzwerkarbeit erlebt. Deswegen möchten wir noch einmal betonen, dass wir mit dieser Blogserie über die Wahlversprechen ausdrücklich den Bundeswahlkampf meinen. Forschen Sie selbst auch nach und erarbeiten Sie Ideen. Gemeinsam als Gesellschaft können wir stark sein und die Zukunft aktiv gestalten.


    Die Beiträge sind dieses Mal emotionsgeladener, denn immerhin werden jetzt die Weichen gestellt, vielleicht für die nächsten 4 Jahre, vielleicht auch für die nächsten Jahrzehnte. Pflege ist ein sensibles und persönliches Thema. Diskussionen können gerade hier nicht nur auf Grundlage von Fakten geführt werden, denn diese berücksichtigen in der Regel selten die Emotionen der Betroffenen.


    In Erinnerung an die letzte Blogserie zur Bundestagswahl gab es drei Punkte, die im Hinterkopf hängengeblieben sind:


    1.Die Grünen: Die Entlastung pflegender Angehöriger, die Einbindung und Modernisierung der Pflegenetzwerke sowie die Entwicklung neuer Quartiersmöglichkeiten.

    2.Die AfD: Wenn Sie, liebe Leser, ein Denkmal wären, dann hätte sich die AfD auch um Ihre Pflege gekümmert. Vielleicht lag es auch nur an ihrem schnell zusammengeschusterten Wahlprogramm. Wir werden sehen.

    3.Alle anderen Parteien waren austauschbar und beliebig. Frische Ideen gab es kaum und das bisherige wurde nur immer wieder aufgewärmt.



    Es bleibt spannend, wie sich die Parteien dieses Wahljahr positioniert haben. Und vielleicht ist das Thema Pflege ja das Zünglein an der Waage, dass den ein oder anderen Leser zu seiner Wahlentscheidung treibt. Denn es gilt zu bedenken: Auch Sie werden einmal älter und aktuell haben Sie noch die Möglichkeit, Ihre Zukunft zu gestalten.


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    Die Bundestagswahl steht vor der Tür und alle Parteien geben wieder ihre Versprechen ab. Ob daraus allerdings nur Versprecher werden, wird sich erst in der nächsten Legislaturperiode zeigen. Für den Bereich der Pflege möchten wir Ihnen wieder einmal einen kurzen Einblick in die Programme der Parteien geben. Allerdings mit einer Einschränkung, wir betrachten „nur“ den Teil der Pflege.


    CDU/CSU – Für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben.


    Kurz & bündig:


    1.   Patienten sollen eine individuellere Versorgung bekommen

    2.   Gesundheitsberufe sollen stärker vernetzt werden

    3.  die bisherigen Verbesserungen in der Pflege sollen ausgebaut werden

    4.  Arbeitsbedingungen der Pflegekräfte sollen verbessert werden

    5.  Reform der Pflegeversicherung war ein voller Erfolg und soll weiter vorangetrieben werden

    6.  Stärkung der ambulanten Pflege

    7. Schutz der verpflichteten Angehörigen im Pflegefall – Rückgriff erst ab Einkommen ab 100.000,-€

    8. den Menschen in den Mittelpunkt setzen – Hospiz und Palliativpflege


    Was ist davon zu halten?


    1. Eine individuelle Versorgung ist wirklich wünschenswert. Sicherlich werden hier und da individuelle Leistungen angeboten, aber meistens sind private Zuzahlungen zu leisten. Zudem ist der Ärztemangel, allem voran in ländlichen Gegenden, deutlich spürbar.


    2. Vernetzung ist immer so eine Sache. Medizinische Daten, die Ärzte vollständig abrufen können, erleichtern deutlich ihre Arbeit. Eine komplette Übersicht aller medizinischen Befunde verbessert die Möglichkeit für Ärzte und Pflegepersonal, dass eine gute medizinische Behandlung erfolgen kann. In Sachen Datenschutz versprechen CDU/CSU zudem eine digitale Sicherheit, die nicht gewährleistet werden kann. Mit der Digitalisierung ist der Mensch nun einmal gläsern geworden.


    3. Die Reform der Umwandlung von Pflegestufen in Pflegegrade ermöglicht potenziell mehr Bedürftigen die ihnen zustehenden Leistungen abzurufen. Dies kommt vor allem demenziell Erkrankten zu Gute. Allerdings weiß jeder, der schon einmal einen Pflegegrad beantragt hat, welch eine Prozedur vor einem liegt.


    4. Ja, es gibt auch Ausbeutung in den sozialen Berufen und ja, nicht alles ist rosig. Das größte Manko ist die oftmals schlechte Bezahlung, gerade im Bereich der privaten ambulanten Pflege. Liebe CDU/CSU, viele Arbeitgeber würden gerne mehr bezahlen und in bessere Ausrüstung investieren, aber dies hängt klar von den Pflegekassen ab!


    5. Ob die Reform ein solch immenser Erfolg wie angepriesen wird, wird sich noch zeigen müssen. Wir bleiben optimistisch.


    6. Liebend gern, aber bitte erhöht auch das Budget für Ärzte, damit diese ambulante Maßnahmen stärker unterstützen können.


    7. Eine gute Idee, Fürsorge sollte nie ein Grund für finanziellen Ruin für sich und die Familie sein. Ob diese Einkommensgrenze genügt, muss sich zeigen.


    8. Die Hospiz und Palliativpflege wird in den kommenden Jahren vermehrt in Anspruch genommen werden. Leider haben wir kaum ausgebildete Fachkräfte für jene welche „normal“ gepflegt werden, geschweige denn für die Menschen, welche dem Tod näher sind als dem Leben. Der körperliche und psychische Druck der Sterbebegleitung ist nicht zu unterschätzen und benötigt eine ganz neue Lebens- und Arbeitsstruktur. Es wird nicht reichen, einfach etwas mehr Geld zur Verfügung zu stellen.





    Quelle:





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    Die Bundestagswahl steht vor der Tür und alle Parteien geben wieder ihre Versprechen ab. Ob daraus allerdings nur Versprecher werden, wird sich erst in der nächsten Legislaturperiode zeigen. Für den Bereich der Pflege möchten wir Ihnen wieder einmal einen kurzen Einblick in die Programme der Parteien geben. Allerdings mit einer Einschränkung, wir betrachten „nur“ den Teil der Pflege.


    SPD – Es ist Zeit für mehr Gerechtigkeit: Zukunft sichern, Europa stärken.


    Kurz & bündig:


    1.    Vereinbarkeit von Beruf und Familie (Schule und Pflege)

    2.    Aufrechterhaltung des selbstbestimmten Lebens

    3.    lebenswerte uns sichere Quartiere für alle Personen
    4.   vernetzte Angebote für Gesundheit, Pflege und
          haushaltsnahe Dienstleistungen
    5.    Stärkung des Umbaus von barrierefreiem Wohnraum

    6.    Familienarbeitszeit für Pflegende

    7.   Verbesserung der bereits zur Verfügung stehenden Pflegeangebote

    8.    Ausbau der Unterstützung für Pflegebedürftige und deren Angehörige


    Was ist davon zu halten?


    1. Es scheint, als hätte die SPD einen lichten Moment. Ja, Familie und Beruf müssen vereinbar sein. Auf die arbeitende Bevölkerung kommen enorme Herausforderungen zu. Kinder müssen gezeugt und großgezogen werden, die pflegebedürftigen Eltern rufen aber auch nach Aufmerksamkeit. Dann muss noch Geld verdient und alle Ausgaben gedeckt werden. Damit man selbst weiterhin aktiv am Leben teilhaben kann, sollte sich grundsätzlich etwas ändern. Der Grundgedanke des Quartiers wird bereits angesprochen.


    2. Die Aufrechterhaltung des selbstbestimmten Lebens sollte grundsätzlich und selbstverständlich sein.


    3. Der Begriff Quartier wird von der SPD hier nur lapidar genannt, was genau damit gemeint sein soll, bleibt schwammig.


    4.Vernetzte Angebote sollen die Zukunft sein? Gerne nur müssen Lösungen her wie Netzwerke einfach und effizient entstehen und arbeiten können. Gerade im Zeichen des Fachkräftemangels ist ein funktionierendes Netzwerk kaum noch wegzudenken. Untersuchungen müssten so z.B. nicht doppelt gemacht werden und alle in der Gesundheitskette können dem Menschen zielgerichteter helfen.


    5. Guter Ansatz! Wir hoffen doch, ihr meint nicht „barrierefrei nach Gesetz“? Dies wäre nämlich ein echtes Armutszeugnis und für uns ist es leider die gelebte Realität. Oder wie kann man z.B. Rollstuhlfahrern erklären, dass mehrere Zentimeter hohe Schwellen und viel zu enge Türen noch als barrierefrei gelten?


    6. Ähnlich dem Elterngeld soll eine Arbeitszeit für pflegende Angehörige eingeführt werden. Bereits jetzt herrscht Fachkräftemangel. Jeder, der verkürzt arbeiten geht und dafür Leistungen vom Staat erhält, überlässt die liegenbleibende Arbeit seinen Kollegen. Dies ist nicht unsere Sichtweise, sondern die harte Realität. Auch die Kollegen haben Familien, die von der Mehrarbeit betroffen sein könnten. Hier könnte die Entwicklung von richtigen Quartieren eine große Rolle spielen.


    7. Noch einmal: Fachkräftemangel und die Frage: Wer bezahlt es am Ende?


    8. Unterstützung in welcher Art? Fachlicher, geldlicher, zeitlicher?





    Quelle:



    https://www.spd.de/fileadmin/Dokumente/Bundesparteitag_2017/Es_ist_Zeit_fuer_mehr_Gerechtigkeit-Unser_Regierungsprogramm.pdf